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Landesbank Sparkassen aus Sachsen-Anhalt beteiligen sich an Rettungspaket für NordLB

Die angeschlagene NordLB kann bei ihrem Rettungspaket auf die Sparkassen aus Sachsen-Anhalt zählen. Die Entscheidung fiel zugunsten der Landesbank aus.
21.02.2019 - 18:24 Uhr Kommentieren
Die Sparkassen aus Sachsen-Anhalt sind mit etwa 5,3 Prozent direkt am Institut beteiligt. Quelle: dpa
NordLB

Die Sparkassen aus Sachsen-Anhalt sind mit etwa 5,3 Prozent direkt am Institut beteiligt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Sparkassen aus Sachsen-Anhalt beteiligen sich am geplanten Rettungspaket für die angeschlagene Landesbank NordLB. Sie sind mit etwa 5,3 Prozent direkt am Institut beteiligt.

Bei der Versammlung des Sparkassenbeteiligungsverbandes Sachsen-Anhalt (SBV) am Donnerstag beschlossen die Mitglieder mit der erforderlichen Mehrheit, sich an der Kapitalerhöhung der NordLB mit einem Betrag von bis zu 60 Millionen Euro zu beteiligen, heißt es in einer Mail des Verbands an Bloomberg News. Voraussetzung dafür sei ein nachhaltiges Geschäftsmodell.

„Ich werte diesen Beschluss als gutes Zeichen“, sagte Frank Bannert, Vorsitzender des SBV-Vorstandes. Das Votum zeige, dass die einzelnen Mitglieder der Sparkassen-Finanzgruppe bereit seien, einander zu unterstützen. Bei der Versammlung am Donnerstag hatten die Sparkassen nach eigenen Angaben auch alternative Lösungen geprüft.

„Wir haben die alternativen Szenarien bewertet und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Kapitalerhöhung von den diskutierten Szenarien dasjenige ist, bei dem wir Schaden von den Sparkassen und der Sparkassen-Finanzgruppe fernhalten“, erklärte SBV-Geschäftsführer Jürgen Fox. „Wir werden stark darauf achten, dass die NordLB ein tragfähiges Geschäftsmodell erhält und zukünftig keine großen Risiken eingehen wird.“

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    Die Eigentümer der NordLB, zu denen auch die Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und einige andere Sparkassen gehören, hatten sich vor wenigen Wochen mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband auf ein bis zu 3,7 Milliarden Euro schweres Rettungspaket für die NordLB verständigt.

    Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt, die 5,6 Prozent an der Landesbank hält, hatte am Dienstag die Entscheidung über eine Beteiligung am Rettungspaket auf den morgigen Freitag vertagt.

    • Bloomberg
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