Landesbanken NordLB: Finanzspritze verzögert sich
Die Norddeutsche Landesbank muss auf eine Geldspritze warten.
Hannover Die Rettung der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank (NordLB) mit einer vereinbarten Milliarden-Finanzspritze verzögert sich. Wie das Institut am Donnerstagabend in Hannover mitteilte, kann die bisher für das 3. Quartal geplante Umsetzung der Kapitalmaßnahmen erst im vierten Quartal dieses Jahres erfolgen.
Das Institut begründete die Verzögerungen unter anderem mit der noch ausstehenden Zustimmung der EU-Kommission. Auch müssten die Landesparlamente von NordLB-Haupteigentümer Niedersachsen und Miteigner Sachsen-Anhalt die Pläne noch billigen. Auch war von der „Komplexität des Verfahrens und wechselseitigen Abhängigkeiten“ die Rede.
Die NordLB hatte wegen des schwierigen Geschäfts bei Schiffsfinanzierungen Milliardenverluste verzeichnet und benötigt rund 3,63 Milliarden Euro. Einen Großteil der Finanzspritze will Niedersachsen zahlen. Sachsen-Anhalt will für seinen Anteil von 198 Millionen Euro einen Kredit aufnehmen. Die Sparkassengruppe soll den Rest schultern. Die Bankenaufsicht hatte eine Frist gesetzt, wonach die Kapitalspritze Anfang September angekommen sein muss.
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