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Massives Wachstum Bank Austria verteidigt Kurs in Osteuropa

Mehr als ein Drittel des Kredit-Volumens in Osteuropa hat die Bank Austria nicht mit örtlichen Einlagen gedeckt. Die Sicherungen liegen in Österreich. Dennoch sieht sich die Bank auf dem richtigen Weg.
16.02.2012 - 13:02 Uhr Kommentieren
Die Bank Austria hat ihr Osteuropa-Sparte deutlich ausgebaut. Quelle: Reuters

Die Bank Austria hat ihr Osteuropa-Sparte deutlich ausgebaut.

(Foto: Reuters)

Wien Die UniCredit-Tochter Bank Austria hat das massive Wachstum österreichischer Banken in Zentral- und Osteuropa verteidigt. Zwar seien bis zu 110 Milliarden Euro des gesamten Engagements im Volumen von rund 300 Milliarden Euro nicht durch Einlagen vor Ort abgedeckt, sagte Bank-Austria-Chef Willibald Cernko am Donnerstag. Die Summen würden aber aus Österreich besichert.

In Osteuropa gebe es derzeit nicht die Möglichkeit, Sparanlagen anzuhäufen, sagte Cernko. Die Banken müssten hier in Vorlage treten, seien aber dabei, mehr Sicherheiten vor Ort zu bekommen. „Das ist ein Prozess, der dauert. Man darf nicht auf halbem Weg die Panik bekommen. In jedem Markt gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, das weiterzuentwicklen.“

Im Heimatmarkt Österreich habe die Bank Austria die ausstehenden Kredite 1:1 durch Spareinlagen und eigene Geldreserven abgesichert.

Das große Engagement österreichischer Banken in Osteuropa wird auch von Ratingagenturen immer wieder kritisiert, die darin ein Risiko für die Bonität der Alpenrepublik sehen. Noch habe die Bank Austria nicht entschieden, ob sie sich am nächsten Drei-Jahres-Leihgeschäft der EZB Ende Februar beteilige. „Wenn wir glauben es macht Sinn, sich da zu beteiligen, dann werden wir das tun“, sagte Cernko.

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