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Medienbericht Deutsche Bank übermittelte Trumps Finanzunterlagen an die New Yorker Staatsanwaltschaft

Im Rahmen der Ermittlungen gegen den US-Präsidenten soll die Bank bereits 2019 einer Aufforderung des Staatsanwaltes nachgekommen sein.
06.08.2020 - 04:00 Uhr Kommentieren
Medienberichten zufolge, hat soll die DB bereits im vergangenen Jahr Finanzunterlagen an die Staatsanwaltschaft in Manhattan übermittelt haben. Quelle: AP
Die Niederlassung der Deutschen Bank in New York

Medienberichten zufolge, hat soll die DB bereits im vergangenen Jahr Finanzunterlagen an die Staatsanwaltschaft in Manhattan übermittelt haben.

(Foto: AP)

Denver In den USA verdichten sich die Anzeichen, dass sich die strafrechtlichen Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump und dessen Unternehmen umfassender sind als bislang bekannt. So soll die Deutsche Bank bereits im vergangenen Jahr Finanzunterlagen an den New Yorker Staatsanwalt Cyrus Vance übermittelt haben, berichtete die „New York Times“ am Mittwoch. Vance soll die Bank zuvor unter Strafandrohung (Subpoena) aufgefordert haben, relevante Dokumente herauszugeben.

Erst am Montag war bekannt geworden, dass sich Vance nicht nur für angebliche Schweigegeldzahlungen interessiert, die Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen dem Pornostar Stormy Daniels und dem ehemaligen Playmate Karen McDougal gezahlt haben soll. Die Staatsanwaltschaft sucht auch Hinweise auf möglichen Versicherungs- und Bankbetrug durch Trumps Firma und dortige Angestellte, wie aus einem Schreiben von Staatsanwalt Cyrus Vance am Montag an ein Gericht hervorgeht.

Die Deutsche Bank ist seit den späten 90er Jahren die Hausbank von Trump und dessen Familienunternehmen, der Trump Organisation, und hat ihnen über die Jahre rund zwei Milliarden Dollar an Krediten vergeben. Ein Richter bestätigte im vergangenen Jahr bereits, dass die Bank nicht im Besitz von Trumps Steuerunterlagen ist. Sie liegen bei Trumps Buchhalter Mazars. Doch die Deutsche Bank hat andere Dokumente, die von Interesse sein könnten.

Vance hatte bis zum Obersten Gerichtshof auf die Herausgabe von Trumps Steuerunterlagen geklagt und im Juli nur einen Teilerfolg erzielt. Das Gericht sprach dem Staatsanwalt grundsätzlich das Recht zu, im Zuge von Ermittlungen Finanzunterlagen einzusehen.

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    Die Einzelheiten müssen nun aber in unterer Instanz geklärt werden und Trump kämpft weiter gegen die Herausgabe an.

    Die Deutsche Bank wollte sich auf Anfrage dazu nicht äußern.

    Mit Agenturmaterial

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