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Milliarden-Paket Deutsche Wohnen kommt bei LBBW nicht zum Zug

Rund 21.000 Wohnungen der LBBW stehen als Immobilienpaket zum Verkauf. Noch ist unklar, wer das Paket übernehmen wird. Nur so viel steht fest: Die Deutsche Wohnen wird es nicht. Sie ist aus dem Bieterverfahren raus.
11.10.2011 - 12:21 Uhr Kommentieren

Frankfurt Die Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen ist aus dem Rennen um das milliardenschwere Immobilienpaket der LBBW. Das Berliner Unternehmen bestätigte am Dienstag, dass es aus dem Bieterverfahren ausgeschieden ist. Einen Grund nannte Deutsche Wohnen nicht.

Insider hatten in der vergangenen Woche verlauten lassen, dass der Bieter ausgeschlossen worden sei, weil er zu viele Informationen über den Prozess gestreut und damit die Verpflichtung zur Vertraulichkeit verletzt habe. Das Unternehmen wollte sich dazu nicht äußern.

Ein weiterer Insider aus dem Umfeld der Verhandlungen sagte, auch die Höhe des Gebots hätte das Aus für Deutsche Wohnen gerechtfertigt. „Wir bedauern diese Entwicklung“, sagte Vorstandschef Michael Zahn. Die Deutsche-Wohnen-Aktie gab am Dienstag um 2,6 Prozent nach.

Die LBBW ist gerade dabei, den Bieterkreis für die rund 21.000 Wohnungen in Baden-Württemberg auf fünf bis sieben Kandidaten zu verkleinern. Diese sollen dann Zugang zum Datenraum erhalten und die Immobilientochter auf Herz und Nieren prüfen. Mindestens eines der Angebote hatte nach Reuters-Informationen deutlich unter 1,2 Milliarden Euro gelegen. Zuletzt war in der Branche für das Paket immer wieder ein Preis von 1,5 Milliarden genannt worden.

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    Auch der Augsburger Deutsche-Wohnen-Konkurrent Patrizia Immobilien, ein kommunales Konsortium um die Stadt Stuttgart sowie die Finanzinvestoren Blackstone und Cerberus haben Kreisen zufolge mitgeboten. Ein Sprecher von Patrizia wollte sich nicht äußern, ob die Gesellschaft in die nächste Runde gekommen sei. Der Verkaufsprozess soll nach dem Willen der LBBW bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

    • rtr
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