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Mobiles Bezahlen DKB kooperiert mit Apple Pay

Sechs Monate nach dem Deutschlandstart von Apple Pay bietet die nächste große Direktbank den Bezahldienst an. Die Zahl der potenziellen Nutzer steigt damit deutlich.
18.06.2019 - 11:47 Uhr Kommentieren

Tickets, Bratwurst, Fan-Artikel: FC Bayern führt Apple Pay ein

Gut ein halbes Jahr nachdem Apple Pay in Deutschland gestartet ist, unterstützt ab diesem Dienstag auch die Direktbank DKB den Bezahldienst des iPhone-Herstellers. Wie die Bank am Morgen bekannt gab, können ihre Kunden Apple Pay ab sofort mit der DKB-Visa-Karte nutzen. Der Dienst gewinnt damit weiter an Potenzial, denn die DKB hat mehr als vier Millionen Kunden, die nach Angaben der Bank alle über eine entsprechende Kreditkarte verfügen.

In den USA ist Apple Pay bereits seit 2015 verfügbar. Um den Bezahldienst nutzen zu können, benötigen Verbraucher eine Kreditkarte von einer Bank, die mit Apple kooperiert. In Deutschland waren das im vergangenen Dezember zunächst Deutsche Bank, Comdirect, Hypo-Vereinsbank, Hanseatic Bank sowie die Digitalbanken N26, Bunq und Fidor. Zudem noch eine Reihe von Apps, zum Beispiel „Boon“ von Wirecard, VIMPay, Edenred und O2-Banking. Im Frühjahr folgten die Smartphone-Bank Monese und die Direktbank Consorsbank, kürzlich auch die Smartphone-Bank Revolut.

Von einigen DKB-Kunden war dieser Service schon sehnlich erwartet worden. Unter anderem über den Nachrichtendienst Twitter fragten sie laufend bei der Bank an, wann es soweit sei. Wie schon die anderen Geldhäuser durfte die DKB im Vorfeld jedoch keinen Starttermin nennen und vertröstete ihre Kunden mit dem Hinweis, der Dienst komme „bald“.

In der Riege der Apple-Pay-kompatiblen Direktbanken fehlt jetzt noch die ING. Die Bank werde 2019 Apple Pay in Deutschland anbieten und „dies wird sicherlich nicht erst Ende 2019 sein“, sagte ein Sprecher zuletzt auf Anfrage des Handelsblatts. Die Sparkassen und Volksbanken wollen ebenfalls noch in diesem Jahr starten.

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    Apple Pay ist Teil der „Apple Wallet“, einer mobilen Geldbörse. Wer seine Kreditkarte dort hinterlegt hat, kann mit dem iPhone an der Ladenkasse sowie in Apps und in Online-Shops mit Apple Pay bezahlen. An der Ladenkasse funktioniert Apple Pay per NFC-Technologie, kurz für Near Field Communication.

    Über eine Distanz von maximal vier Zentimetern können damit Daten übertragen werden. Zum Bezahlen hält der Nutzer sein Smartphone nahe an das Kassenterminal und zugleich seinen Finger auf den Fingerabdrucksensor Touch ID. Alternativ zum Fingerabdruck können Nutzer neuerer iPhones die Zahlung auch per Face-ID autorisieren, indem sie kurz auf das Display schauen. Auch die Eingabe einer PIN ist möglich.

    Nutzerzahlen nennen Apple und die kooperierenden Banken nicht. Jüngsten Umfragen zufolge kommt das Bezahlen per Smartphone in Deutschland aber langsam in Gang. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Onlinebezahldienstes Paypal gaben zuletzt immerhin sieben Prozent der Verbraucher in Deutschland an, dass sie schon einmal per Smartphone an der Ladenkasse bezahlt haben.

    Auch die Unternehmensberatung Oliver Wyman legte kürzlich eine Studie vor, die den Deutschen zum einen ein großes Interesse an kontaktlosem Bezahlen bescheinigt – Anfang dieses Jahres hatte fast jeder Zweite schon mal auf diese Weise bezahlt. Zudem habe jeder vierte Befragte schon mit dem Handy mobil bezahlt – wobei die Berater dazu beispielsweise auch Fahrkartenbuchungen über die Smartphone-App der Bahn zählten.

    Schon Ende Juni 2018 war auch der Bezahldienst von Google - Google Pay gestartet. Hierbei ist die Zahl der kooperierenden Banken zwischenzeitlich ebenfalls gestiegen. Gestartet war Google Pay mit der Commerzbank, Comdirect, N26 und der App Boon. Inzwischen sind die BW-Bank, Bunq, Revolut und kürzlich der Zahlungsdienstleister Klarna hinzu gekommen.

    Mehr: So funktioniert das Bezahlen mit Appel Pay - die wichtigsten 15 Fragen und Antworten

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