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M&A Investment-Banker sprechen sich Mut zu

Der Markt für Fusionen und Übernahmen könnte bereits dieses Jahr wieder wachsen und aus der Schwächephase heraustreten, die mit der Finanzkrise einherging.
  • Alisha Ricard
29.02.2012 - 15:11 Uhr 1 Kommentar
Dirk Notheis: „Wir sehen das Licht am Ende des Tunnels.“ Quelle: Dirk Hoppe/Netzhaut für Handelsblatt

Dirk Notheis: „Wir sehen das Licht am Ende des Tunnels.“

(Foto: Dirk Hoppe/Netzhaut für Handelsblatt)

Frankfurt Diese Ansicht vertrat Dirk Notheis, Vorstandsvorsitzender von Morgan Stanley auf einem Mergers&Aquisitions-Gipfel am Dienstag: „Wir sehen sozusagen das Licht am Ende des Tunnels“, sagte er. „Ganz raus“ aus dem Tunnel sei man aber noch nicht. Notheis sprach von immer mehr interkontinentalen Unternehmensübernahmen, insbesondere „verzeichnen wir viele Transaktionen aus dem arabischen Raum nach Europa.“ Und auch das Interesse chinesischer Unternehmer an Marken sei nach wie vor hoch. „Da geht es nicht um Copy und Paste, sondern eher darum, technisches Know-how westlicher Staaten weiterzuentwickeln.“ Auch würden viele Unternehmen ihre verbesserten Cash- und Eigenkapitalreserven für Übernahmen nutzen.

Auch durch den Generationenwechsel, der derzeit in vielen Familienunternehmen stattfinde, würde immer öfter zum Instrument Unternehmensübernahmen gegriffen. Die finanziellen Mittel dürften die meisten Familienunternehmen dank solider Finanzierung wohl haben. Trotz sich seiner Ansicht nach abzeichnenden Belebung des Marktes für Unternehmensübernahmen, zeigte sich Notheis bei den Finanzierungsbedingungen skeptisch: „Die Hochphase des Jahres 2007, die Zeit des billigen Geldes, werden wir so schnell nicht wieder erreichen.“

Martin Mildner, Chef-Syndikus der Otto Group, sieht Unternehmenübernahmen dort am erfolgreichsten, wo Unternehmen in ihre Kernkompetenz investieren. In den Geschäftsfeldern mit schwacher Konkurrenz glückte ein solches Vorhaben am besten. Aber dort herrschen eben auch hohe Eintrittsbarrieren. Der Trend zu internationalen M&A-Geschäften werde allerdings nicht unerheblich von rechtlicher Seite beeinträchtigt. Den Grund dafür sieht Steuerrechtler Christoph Seibt darin, dass „es kein einheitliches, grenzübergreifende Übernahmerecht gibt.“ Bestrebungen, die unterschiedlichen Rechtsverhältnisse anzupassen, gibt es derzeit nicht.

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    1 Kommentar zu "M&A: Investment-Banker sprechen sich Mut zu"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Es könnte ja auch das Pfeifen im Walde sein. Alle haben Angst
      aber keiner will es zugeben. Das ist die Entwicklung der Zeit.
      Sachen kommen und gehen. So war das schon immer. Und verschiedene
      Dinge gehen gerade wieder. Gott sei Dank.

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