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M&A-SpezialistenUS-Investmentbank Stifel will deutschen Wettbewerber Acxit übernehmen

Die kleine Investmentbank Acxit Capital Partners ist auf Gesundheitswesen und Technologie spezialisiert. Der US-Wettbewerber Stifel könnte durch eine Übernahme sein Europageschäft ausbauen.Arno Schütze 31.05.2022 - 15:20 Uhr Artikel anhören

Acxit Capital Partners bietet mit seinen knapp 50 Beratern mittelständischen Unternehmern Beratungsdienstleistungen an.

Foto: dpa

Frankfurt. Die US-Investmentbank Stifel ist Finanzkreisen zufolge in Gesprächen über eine mögliche Übernahme des kleinen deutschen Wettbewerbers Acxit. Bei einem Deal würde sich die auf Kapitalmarkttransaktionen spezialisierte Stifel Europe mit der eher auf Fusionen und Übernahmen im Bereich Gesundheitswesen und Technologie fokussierten Acxit verbinden. Das Frankfurter Institut gehört den Partnern. Stifel und Acxit lehnten Stellungnahmen ab.

Beide Häuser gehören zu den kleinen, spezialisierten Investmentbanken. In ihren Nischen sind sie aber regelmäßig bei wichtigen Deals dabei. Acxit bietet mit seinen knapp 50 Beratern mittelständischen Unternehmern Beratungsdienstleistungen etwa zu Unternehmensfinanzierung, Akquisitionen, Kapitalmarkttransaktionen und Restrukturierungen an. Die Firma ist auch an den Standorten München, Zürich und New York aktiv und hat seit der Gründung 1999 bei 480 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 24 Milliarden Euro beraten.

Zu den Deals der jüngeren Vergangenheit, bei denen Acxit beraten hat, gehören etwa die Übernahme des Vakuumpumpenherstellers Pfeiffer Vacuum durch den Rivalen Busch, die Kapitalerhöhung der Solarfirma Meyer Burger und die Transaktionen der Schweizer Apothekengruppe Zur Rose.

Stifel hatte erst im Jahr 2019 die Frankfurter Investmentbank Mainfirst übernommen, die sich mit ihrem Aktienresearch einen Namen gemacht hat. Europaweit beschäftigt Stifel 400 Personen in der Eigen- und Fremdkapitalberatung und bietet Publikationen zu 850 europäischen Unternehmen an. Zu den Deals, bei denen Stifel zuletzt in Deutschland beraten hatte, gehört etwa der Börsengang von Zalando und die Fusion der Softwareanbieter Chaos und Enscape.

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