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Nach Betrugsvorwürfen Grenke heuert Ex-LBBW-Bankerin als Risikochefin an

Isabel Rösler wird ab Januar interne Kontrollfunktionen verantworten. Die Stelle wurde neu geschaffen, nachdem das Unternehmen von Leerverkäufern attackiert worden war.
23.12.2020 - 09:37 Uhr Kommentieren
Mit der neuen Personalie reagiert der Leasingspezialist auf die Vorwürfe von Viceroy Research und Fraser Perring. Quelle: dpa
Grenke

Mit der neuen Personalie reagiert der Leasingspezialist auf die Vorwürfe von Viceroy Research und Fraser Perring.

(Foto: dpa)

Baden-Baden Der nach Manipulationsvorwürfen unter Druck geratene Leasingspezialist Grenke erweitert wie geplant die Führungsspitze um einen Risikovorstand. Der Aufsichtsrat habe dazu Isabel Rösler mit Wirkung zum 1. Januar 2021 zum Mitglied des Vorstands bestellt, teilte der SDax-Konzern am Mittwoch in Baden-Baden mit. In der neu geschaffenen Position des Chief Risk Officer (CRO) werde Rösler wesentliche interne Kontrollfunktionen wie Risikocontrolling, Compliance, Geldwäscheprävention und Datenschutz verantworten.

In der Vergangenheit war Rösler in leitenden Positionen bei der LBBW und als Geschäftsführerin der Landesbank-Töchter SüdLeasing und der SüdFactoring tätig. Laut ihres LinkedIn-Profils ging sie 2019 in ein Sabbatical.

Grenke hatte das neue Vorstandsressort Ende Oktober angekündigt, nachdem das Unternehmen von Leerverkäufern attackiert worden war. Damit hatte der Leasingspezialist unter anderem auf die Vorwürfe der Investorengruppe Viceroy Research und des Briten Fraser Perring reagiert.

Viceroy Research und der Shortseller hatten Grenke Mitte September öffentlich angegriffen und dem Konzern unter anderem ein undurchsichtiges Geschäftsmodell mit unlauteren Praktiken, Scheingewinnen und zu hoch ausgewiesenen Geldbeständen vorgeworfen. Fraser Perring spekuliert auf fallende Aktienkurse und hatte sich zuvor bereits mit dem inzwischen insolventen Zahlungsabwickler Wirecard angelegt.

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    Grenke weist die Vorwürfe zurück und hatte selbst eine Überprüfung durch Wirtschaftsprüfer in Auftrag gegeben.

    Mehr: Wolfgang Grenke will Finanzinvestor Fraser Perring nicht verklagen.

    • dpa
    • Bloomberg
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