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Nach dem EZB-Zinsentscheid EZB-Beobachter senken ein weiteres mal ihre Inflationsprognosen

Die Experten setzen ihre Prognose für 2020 von 1,5 auf 1,4 Prozent herab. Für 2024 erwarten sie lediglich eine Rate von 1,7 Prozent.
26.07.2019 - 10:35 Uhr Kommentieren
Die erhoffte Erholung der Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte sei weniger wahrscheinlich geworden, so die Experten. Quelle: dpa
Euro-Skulptu

Die erhoffte Erholung der Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte sei weniger wahrscheinlich geworden, so die Experten.

(Foto: dpa)

Frankfurt Experten für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) haben ihre Inflationsprognosen für die Euro-Zone erneut gesenkt. Laut einer vier mal im Jahr stattfindenden Umfrage der Euro-Wächter erwarten die Volkswirte für das laufende Jahr jetzt nur noch einen Anstieg der Verbraucherpreise von 1,3 Prozent, wie die EZB am Freitag mitteilte.

Im April hatten sie noch 1,4 Prozent vorausgesagt. Für 2020 setzten sie ihre Prognose auf 1,4 von zuvor 1,5 Prozent herab. Die Experten hatten ihre Vorhersagen zur Inflation bereits in der April- und in der Januar-Umfrage gesenkt. Für 2024 erwarten sie lediglich eine Rate von 1,7 Prozent. Damit würde die EZB auch in fünf Jahren ihr Ziel einer Teuerung von knapp unter zwei Prozent, das sie als Optimalwert für die Wirtschaft anstrebt, nicht ganz erreichen.

Die Prognosen der Volkswirte werden von den Währungshütern genau verfolgt. Sie fließen als wichtiger Faktor in ihre geldpolitischen Überlegungen ein. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Donnerstag angesichts der eingetrübten Wirtschaftsperspektiven und schwachen Inflationsaussichten die Tür für mögliche Zinssenkungen und erneute Staatsanleihenkäufe weit aufgestoßen. Die erhoffte Erholung der Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte sei weniger wahrscheinlich geworden, sagte er. Eine Überarbeitung des Zinsausblicks wird von der EZB nun ebenso geprüft wie ein System, um die Folgen der Strafzinsen für Banken abzumildern.

Die Ökonomen bekräftigten in der Umfrage ihre Wachstumsprognosen für das laufende Jahr. Wie in der April-Umfrage erwarten sie einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,2 Prozent. Für 2020 verringerten sie allerdings ihre Prognose auf 1,3 von zuvor 1,4 Prozent.

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