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Nach der Finanzkrise USA beenden letztes Engagement bei Wall-Street-Firma

Mit dem Verkauf des Unternehmens Ally Financial hat die US-Regierung ihren letzten Rettungseinsatz an der Wall Street beendet, die im Zuge der Finanzkrise nötig geworden sind.
19.12.2014 - 18:24 Uhr Kommentieren
Die Ally-Aktien legten mehr als drei Prozent zu. Im April war das Unternehmen an die New Yorker Börse gegangen. Quelle: Reuters

Die Ally-Aktien legten mehr als drei Prozent zu. Im April war das Unternehmen an die New Yorker Börse gegangen.

(Foto: Reuters)

Washington Die US-Regierung hat ihren letzten großen Rettungseinsatz im Zusammenhang mit der Finanzkrise abgeschlossen. Das Finanzministerium verkaufte nach eigenen Angaben vom Freitag rund 55 Millionen Aktien des Unternehmens Ally Financial Aktien für 1,3 Milliarden Dollar. Die auf Autofinanzierungen spezialisierte Ally war 1919 als GMAC gegründet worden. Die Firma blieb eine Tochter des Autobauers General Motors bis 2006, als die Beteiligungsgesellschaft Cerberus Capital Management die Mehrheit übernahm. In der Finanzkrise 2008 geriet Ally wegen Problemen mit Immobilienkrediten in Schieflage. Die Regierung sprang mit insgesamt 17,2 Milliarden Dollar ein und bewahrte das Unternehmen vor dem Kollaps.

Der Staat erzielte einen Gewinn mit seinem Einsatz. Das gesamte Rettungsprogramm Tarp, mit die Regierung in der Krise Finanzdienstleistern und Autobauern half, brachte unter dem Strich ebenfalls einen Profit.

Die Ally-Aktien legten mehr als drei Prozent zu. Im April war das Unternehmen an die New Yorker Börse gegangen. Der US-Regierung brachte die Platzierung damals 2,4 Milliarden Dollar ein.

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