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Nach Geldwäsche-Skandalen Vatikan-Bank steht vor Total-Umbau

Insidern zufolge wird die Vatikan-Bank massiv zusammengestutzt. So soll der Investment-Arm abgestoßen, das Vermögen des Heiligen Stuhls ausgelagert und der Chef, ein Deutscher, ausgewechselt werden.
07.07.2014 - 23:58 Uhr 1 Kommentar

Die Verwalter der Vatikan-Reichtümer

Vatikan-Stadt Die skandalgeschüttelte Vatikan-Bank soll Insidern zufolge deutlich zusammengestutzt werden. Die Investment-Aktivitäten würden im Zuge der Neustrukturierung abgegeben, verlautete am Montag aus Vatikan-Kreisen. Das Geldhaus solle in ein Institut verwandelt werden, das vor allem Zahlungsdienste für die katholische Kirche erledige. Auch das Vermögen des Heiligen Stuhls solle künftig von einem neuen Bereich verwaltet werden. Die Details zur Reform sollen am Mittwoch bekanntgegeben werden.

Zum neuen Chef der Bank solle der französische Geschäftsmann Jean-Baptiste de Franssu ernannt werden. Er löse damit den Deutschen Ernst von Freyberg ab, der das Geldhaus verlässt. Freyberg war noch vom früheren deutschen Papst Benedikt XVI. eingesetzt worden, um bei dem Geldhaus aufzuräumen.

Die Bank mit dem offiziellen Namen „Institut für religiöse Werke“ war unter anderem in den Verdacht der Geldwäsche geraten. Freyberg hatte sein Amt im Februar 2013 angetreten. Unter seiner Führung startete das Geldhaus eine Initiative für mehr Transparenz.

Freyberg ließ Hunderte von Konten schließen, mehrere Ermittlungen einleiten und setzte strenge Regeln im Kampf gegen die Geldwäsche durch.

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    1 Kommentar zu "Nach Geldwäsche-Skandalen: Vatikan-Bank steht vor Total-Umbau"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Warum benötigt der Vatikan eigentlich eine eigene Bank; der Auftrag der kath. Kirche sollte die Seelsorge und nicht das Geldgeschäft sein, leider sieht die Wirklichkeit genau anders aus !!

      Die Vatikanbank muss dringend liquidiert werden, Konten sollten bei professionellen Banken unterhalten werden.

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