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Premium Nach gescheiterter Megafusion Aktionärsberater schießt gegen Börsenchef Kengeter

Nach der gescheiterten Fusion mit der LSE wächst der Widerstand gegen den Vorstand der Deutschen Börse. Der mächtige Aktionärsberater Hermes will das Führungsgremium nicht entlasten – und fordert eine Kürzung der Boni.
10.05.2017 - 18:25 Uhr
„Ich weiß nicht, was ich Schlechtes gemacht habe für die Deutsche Börse.“ Quelle: dpa
Carsten Kengeter

„Ich weiß nicht, was ich Schlechtes gemacht habe für die Deutsche Börse.“

(Foto: dpa)

Frankfurt Für einen Topmanager war es eine ungewöhnliche Selbstkritik: Im Gespräch mit dem Handelsblatt gestand Carsten Kengeter vor kurzem überraschend offen ein, dass ihm bei dem gescheiterten Fusionsversuch mit der London Stock Exchange (LSE) Fehler unterlaufen seien. So habe die Deutsche Börse nicht optimal kommuniziert und die politische Dimension des Deals möglicherweise unterschätzt, sagte der Vorstandschef vor drei Wochen.

Jetzt droht ihn diese Eigenschelte einzuholen. Denn der mächtige Londoner Aktionärsberater Hermes will den Vorstand auf der Hauptversammlung in der kommenden Woche nicht entlasten. Und er begründet dies unter anderem mit handwerklichen Fehlern des Topmanagements bei dem erfolglosen Anlauf, eine europäische Superbörse zu schmieden.

„Wir werden gegen die Entlastung des Vorstands stimmen“, sagte Hans-Christoph Hirt, Chef des Aktionärsberaters Hermes EOS, dem Handelsblatt. „Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens laufen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen den Vorstandsvorsitzenden. Zweitens bestätigt seine begrüßenswerte Selbstkritik unserer Meinung nach, dass es beim Management der Fusion Defizite gab.“

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