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Nach Investorentag Erste Analysten erhöhen ihr Kursziel für die Aktie der Deutschen Bank

Der Investorentag hat sich für die Deutsche Bank gelohnt: Einige Finanzprofis reagierten wohlwollend – dabei musste das Institut auch einige Defizite einräumen.
13.12.2020 - 12:18 Uhr Kommentieren
Die Bank hat ihre Gesamtziele auf dem Investorentag bestätigt – das honorieren einige Analysten nun. Quelle: Bloomberg
Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing

Die Bank hat ihre Gesamtziele auf dem Investorentag bestätigt – das honorieren einige Analysten nun.

(Foto: Bloomberg)

Frankfurt Lange hatte die Deutsche Bank unter Analysten den Status des hässlichen Entleins der Finanzwelt. Auch im Moment gibt es nur eine einzige Kaufempfehlung für Aktien des Instituts – was schon ein Fortschritt ist, denn zeitweise gab es nicht einmal ein einziges Kaufurteil. Dennoch scheint der Investorentag der Bank bei einigen Analysten für ein bisschen mehr Wohlwollen gesorgt zu haben.

Denn gleich mehrere Finanzprofis hoben seit dem Investorentag das Kursziel für Aktien der Bank angehoben. Das Anlageurteil hat allerdings kein einziger Analyst verbessert. Für das Institut ist es jedoch schon ein Fortschritt, dass der Investorentag überhaupt positive Reaktionen in der Analystenzunft auslöste – zumal die Aktie in den vergangenen zwei Tagen im Minus lag.

Besonders optimistisch ist die Société Générale, deren Analyst der Erste war, der im Oktober nach langer Zeit wieder eine Kaufempfehlung für die Aktie ausgesprochen hatte. Das französische Institut hob das Kursziel der Aktie von 10 Euro auf 13 Euro an.

Die US-Bank JP Morgan, die die Aktie als „neutral“ einstuft, erhöhte das Kursziel von 7,50 Euro auf 8,50 Euro. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) traut der Aktie nun 9,70 Euro statt 8,90 Euro zu. Die Commerzbank stufte ihr Kursziel von 8,00 auf 8,50 Euro hoch. Auch RBC Capital Markets, die der Bank nach wie vor nur eine unterdurchschnittliche Kursentwicklung zutraut, hat das Kursziel für die Aktie von neun auf zehn Euro hochgesetzt.

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    JP-Morgan-Analyst Kian Abouhossein betonte, der Fokus des Bankhauses bleibe auf den Kosten und der operativen Effizienz. Deshalb erhöhte er nun seine Gewinnschätzungen pro Aktie für die Jahre 2020 und 2022.

    Weniger erfolgreich als erhofft

    Die LBBW lobte, die Bank habe mit einer „überzeugenden Gesamtkonzeption beeindruckt“. Die Ziele der Bank für das Jahr 2022 seien alles in allem bestätigt, teilweise gestrafft, teilweise gesenkt oder in der Zusammensetzung verändert worden.

    Tatsächlich ist die Bank in einigen Punkten weniger erfolgreich gewesen als von ihr erhofft. In der Unternehmens- und Privatkundensparte wird das Institut wohl weniger Rendite erzielen als gedacht. Das liegt daran, dass die Zinsen nun länger niedrig bleiben dürften als erwartet. Außerdem verzögert sich die vollständige Integration der Privatkundensparte in die IT des Gesamtkonzerns, sodass Einspareffekte nun erst sechs Monate später anfallen werden. Stattdessen sollen die Investmentbanker mehr abliefern.

    Weil die Bank einige Altlasten ihrer Investmentbanker, die in die Bad Bank verschoben wurden, nur zu ungünstigen Preisen losschlagen könnte, will sie diese nun absichern statt verkaufen. Das würde zwar die Risiken wie geplant minimieren. Doch weil jetzt mehr Papiere auf den Büchern bleiben, wird die Bank ihre Leverage Ratio, also ihre Verschuldungsquote, nicht wie geplant herunterfahren können. Statt fünf Prozent strebt sie nun weniger ehrgeizige 4,5 Prozent an.

    Mehr: Deutsche Bank setzt stärker auf Investmentbanker – und weniger auf Privat- und Firmenkunden

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