Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nach Libor-Skandal London will bei Finanz-Manipulationen durchgreifen

Großbritannien will nach dem Skandal manipulierter Libor-Zinssätze künftig auch Manipulationen von Referenzsätzen unter anderem für Währungs- und Edelmetallgeschäfte unter Strafe stellen.
25.09.2014 - 11:51 Uhr Kommentieren
In den Skandal um manipulierte Zinssätze wie Libor und Euribor war auch die Deutsche Bank verwickelt. Quelle: dpa

In den Skandal um manipulierte Zinssätze wie Libor und Euribor war auch die Deutsche Bank verwickelt.

(Foto: dpa)

London Großbritannien will nach dem Skandal manipulierter Libor-Zinssätze auch bei der betrügerischen Beeinflussung anderer Geschäfte härter durchgreifen. Bis zum Jahresende sollen auch Manipulationen von Referenzsätzen unter anderem für Währungs- und Edelmetallgeschäfte unter Strafe gestellt werden, wie das britische Finanzministerium am Donnerstag mitteilte. Dazu hat die Regierung in London nun einen Anhörungsprozess in Gang gesetzt, in welchem sich Betroffene wie Banken zu dem Vorhaben äußern können.

Die deutlich verschärften Strafen für Libor-Betrug sollen demnach unter anderem auch für das Londoner Goldfixing, den Silberpreis, weitere Zinssätze und Währungskurse gelten. Im Libor-Skandal haben die britischen Aufseher bislang mindestens zehn beteiligte Firmen zu fast 6,5 Milliarden Dollar Strafen verdonnert.

Mittels verbotener Absprachen sollen die für die Branche wichtigen Zinssätze, auf denen weltweit Geschäfte im Wert von mehreren hundert Billionen Dollar basieren, zugunsten der Beteiligten verändert worden sein.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    0 Kommentare zu "Nach Libor-Skandal: London will bei Finanz-Manipulationen durchgreifen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%