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Nach Millionenstrafe US-Aufseher sieht Compliance-Fortschritte bei der Deutschen Bank

Das Institut habe Mängel in Bezug auf die Volcker-Regel beseitigt, bescheinigt die US-Notenbank. Für die neue Amerika-Chefin Christiana Riley ist das ein wichtiger Meilenstein.
13.02.2020 - 20:02 Uhr Kommentieren
Gutes Zeugnis von der US-Notenbank. Quelle: AFP
Deutsche Bank in New York

Gutes Zeugnis von der US-Notenbank.

(Foto: AFP)

New York Wenige Monate vor dem nächsten Stresstest in den USA kann die Deutsche Bank einen Erfolg verbuchen. Die Bank habe die 2017 benannten Compliance-Verstöße beseitigt, teilte die US-Notenbank Federal Reserve am Donnerstag mit.

Die Fed ist auch Aufseher der großen Banken und hatte das Frankfurter Institut in den vergangenen Jahren wegen verschiedener Verstöße im Visier. 2017 verhängte die Fed knapp 20 Millionen Dollar Strafe gegen die Deutsche Bank und forderte sie auf, die Compliance-Verstöße zu beseitigen.

Die Bank habe 2016 Schwächen beim Compliance-Programm eingeräumt, das sicherstellen soll, dass die Volcker-Regel auch eingehalten wird. Es habe „wesentliche Lücken“ bei internen Kontrollen und Abläufen gegeben, monierte die Fed ein Jahr später, als sie die Strafe verhängte.

Die Volcker-Regel wurde nach der Finanzkrise unter US-Präsident Obama eingeführt und verbietet Banken im Kern, gesicherte Kundeneinlagen für riskante Handelsgeschäfte auf eigene Rechnung zu nutzen. Banken, allen voran Branchenführer JP Morgan Chase, hatten die Regel als zu komplex und zu streng kritisiert. Derzeit arbeiten US-Aufseher an einer Lockerung.

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    Die Fed steht im ständigen Austausch mit der Deutschen Bank und hat die Einführung neuer Compliance-Systeme eng verfolgt. Vergangene Woche hätten die Notenbanker über die Fortschritte beraten und sie für gut befunden, heißt es in Finanzkreisen.

    Für die neue Amerika-Chefin Christiana Riley, die seit Jahresanfang auch in den Vorstand der Bank einzog, ist das ein wichtiger Erfolg. Die Beziehungen zu den Aufsehern zu verbessern hat nach den vielen Skandalen oberste Priorität, wie sie im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärte.

    Im Juni stehen die neuen Stresstests der Fed an, bei denen die Bank nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wieder bestehen muss. Wenn der Bank das gelingt, dann werden alle künftigen Tests nach neuen Regeln weniger aufwendig werden.

    Mehr: Keine riskanten Wetten, keine Skandale – die Deutsche Bank will in den USA zur zahmen Investmentbank werden. Dafür müssen sie ihr Verhältnis zu Regulierern normalisieren. Ein Kommentar.

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