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Premium Nach Notverkauf von Banco Popular Wie Spaniens Börsenaufsicht Liberbank schützen will

Der Aktienkurs der spanischen Liberbank brach in der vergangenen Woche nach dem Notverkauf von Banco Popular massiv ein. Jetzt verbietet die spanische Börsenaufsicht Wetten gegen das spanische Geldhaus.
12.06.2017 - 16:08 Uhr
Die Aktien der Bank sind vergangene Woche um 38 Prozent eingebrochen. Quelle: Reuters
Notfall Liberbank

Die Aktien der Bank sind vergangene Woche um 38 Prozent eingebrochen.

(Foto: Reuters)

Madrid Nach dem Notverkauf der Krisenbank Banco Popular in der vergangenen Woche fürchten Investoren, der kleine spanische Rivale Liberbank könnte der nächste Rettungsfall in Spanien werden. Deren Aktien sind vergangene Woche 38 Prozent eingebrochen. Die Bank hat ähnlich wie Banco Popular viele faule Kredite als Folge des Immobilienbooms in ihren Büchern.

Die Börsenaufsicht CNMV verbot am Montag als Reaktion Spekulationen auf fallende Kurse bei Liberbank. Das Verbot gilt vorerst bis 12. Juli und betrifft unter anderem Leerverkäufe. Dabei leihen sich Anleger gegen eine Gebühr Aktien, die sie sofort weiterverkaufen. Sie wetten darauf, dass sie die Titel vor dem Rückgabe-Termin billiger am Markt besorgen können und streichen die Differenz als Gewinn ein.

Das aktuelle Verbot führt dazu, dass Investoren diese Wetten auflösen und die Aktien wieder halten müssen. Der Kurs der Liberbank stieg darum zeitweise um bis zu 29 Prozent.

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