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Negativzinsen Commerzbank verschont breite Masse der Sparer vor Negativzinsen

Trotz Strafzins für Bankeinlagen bei der EZB: Die Commerzbank möchte die meisten Kunden nicht mit Negativzinsen belasten, sagt Konzernchef Zielke.
25.02.2020 - 10:32 Uhr Kommentieren
Commerzbank-Vorstandsvorsitzender Martin Zielke möchte die meisten Kunden vor Negativzinsen verschonen. Quelle: Bloomberg
Commerzbank-Chef Martin Zielke

Commerzbank-Vorstandsvorsitzender Martin Zielke möchte die meisten Kunden vor Negativzinsen verschonen.

(Foto: Bloomberg)

Frankfurt Die Commerzbank will das Gros ihrer Kunden weiterhin vor Negativzinsen verschonen. „Wir versuchen den Sparer weitestgehend von den Belastungen freizuhalten. Das funktioniert im Moment auch noch“, sagte Konzernchef Martin Zielke der „Bild“-Zeitung (Dienstag) anlässlich des 150. Jubiläums der Bank an diesem Mittwoch (26.2.)

Banken müssen derzeit 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken. Auch wenn es inzwischen höhere Freibeträge gibt, ist das eine Milliardenbelastung für die Branche. Etliche Institute geben die Kosten dafür schon länger an Firmenkunden weiter - auch die Commerzbank.

Im November hatte die Commerzbank zudem angekündigt, sie suche auch mit Privatkunden, die deutlich mehr als eine Million Euro auf ihrem Bankkonto haben, das Gespräch über alternative Anlagemöglichkeiten.

„Negative Zinsen sind für uns eine permanente Belastung, die wir selber nicht tragen können“, erklärte Zielke in dem Interview. „Deswegen können wir nicht alle Kunden von diesen Belastungen freistellen. Die breite Masse der Sparer betrifft es jedoch nicht.“

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    Zielke zeigte sich entschlossen, die Commerzbank „so schnell wie möglich“ zurück in den Dax zu führen. „Natürlich arbeiten wir daran, den Wert dieser Bank zu steigern.“ Im September 2018 war der Dax-Dino in den MDax der mittelgroßen Werte abgestiegen. Den Platz in der ersten Börsenliga übernahm der Münchner Zahlungsabwickler Wirecard.

    Mehr dazu: Lesen Sie hier, warum der Genossenschaftsverband davon ausgeht, dass in Zukunft immer mehr Geldhäuser Negativzinsen an Kunden weitergeben.

    • dpa
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