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Neue Filiale in Schanghai UBS hat es auf superreiche Chinesen abgesehen

Die Zahl der superreichen Chinesen steigt und steigt. Das will die Schweizer Großbank UBS jetzt nutzen. Trotz des jüngsten Börsencrashs will das Institut noch 2015 eine Filiale in Schanghai eröffnen.
15.07.2015 - 11:29 Uhr Kommentieren
Auch auf dem chinesischen Festland soll nun Fuß gefasst werden. Quelle: dpa
Die schweizer Bank UBS

Auch auf dem chinesischen Festland soll nun Fuß gefasst werden.

(Foto: dpa)

Schanghai Das schweizer Kreditinstitut UBS sieht riesiges Potenzial für sein Private Banking Geschäft in China. Ermutigend seien die Maßnahmen der Regierung, den Finanzsektor zu öffnen, sagt Kathryn Shih, Leiterin Vermögensverwaltung für die asiatisch-pazifische Region bei UBS. Der Aufbau eines starken Markennamens in China hat Priorität, da der weltgrößte Vermögensverwalter für reiche Kunden sein Profil schärfen will.

„Wir brauchen als erstes ein Standbein dort”, sagte Shih der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Es geht darum, unsere Präsenz zu etablieren, unsere Marke in China zu etablieren.” Privatbanken strömen nach Asien, wo China mit dem weltweit zweitgrößten Volumen an privatem Vermögen nach den USA äußerst attraktiv ist.

Die Zahl der Chinesen mit einem Barvermögen oder anderen investierbaren Aktiva von mehr als 1,6 Millionen Dollar ist 2014 auf mehr als eine Million angeschwollen und hat sich damit gegenüber 2010 verdoppelt, berichtete Bain & Co. im Mai in einer Studie. Die meisten reichen Chinesen nutzen heimische Institute, teilweise weil ausländische Banken lange vom Markt ausgeschlossen waren.

Zu den neuen Reichen in China zählen Unternehmer, deren Schicksal direkt an Aktien gekoppelt ist und die Beratung wollen, wie sie ihre Positionen diversifizieren und bewahren können. Laut dem Bloomberg Billionaires Index hat China in der ersten sechs Monaten 2015 etwa zwei Milliardäre pro Woche hervorgebracht. Der Shanghai Composite Index ist vor dem Platzen der Blase Mitte Juni um 60 Prozent geklettert.

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