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Neue Strategie BayernLB will Direktbank DKB behalten und stärken

Die DKB soll innerhalb der BayernLB an Bedeutung gewinnen und wachsen. Ein Börsengang oder ein Verkauf stehen jetzt nicht mehr auf der Agenda.
06.12.2019 - 17:46 Uhr Kommentieren
Die Direktbank soll als Gewinnbringer für die BayernLB gehegt und gepflegt werden.
Heißluftballon mit DKB-Werbung

Die Direktbank soll als Gewinnbringer für die BayernLB gehegt und gepflegt werden.

Frankfurt, München Die BayernLB will ihre Direktbank-Tochter DKB stärken und ihr Mittel für weiteres Wachstum zur Verfügung stellen. Das in Berlin ansässige Institut werde im Zuge der neuen Strategie innerhalb des BayernLB-Konzerns an Bedeutung gewinnen, sagten mehrere mit dem Thema vertraute Personen dem Handelsblatt. Damit könnte sie beispielsweise ihr Angebot im Wertpapiergeschäft ausbauen.

Ein Börsengang oder ein Verkauf der DKB, über den die Landesbank und ihre Eigentümer anfangs ebenfalls nachgedacht hatten, steht Finanzkreisen zufolge nicht mehr auf der Agenda. Die BayernLB, die zu 75 Prozent dem Freistaat Bayern und zu 25 Prozent den bayerischen Sparkassen gehört, wollte sich dazu nicht äußern.

Die Gremien der zweitgrößten deutschen Landesbank wollen sich mit der neuen Marschrichtung noch vor Weihnachten befassen. Wann sie verkündet wird, steht noch nicht fest. Die Bank hatte im Frühjahr dieses Jahres angekündigt, die eigene Strategie zu überprüfen.

In den ersten neun Monaten des Jahres fuhr die DKB einen Vorsteuergewinn von 241Millionen Euro ein – und trug damit mehr als die Hälfte zum Ergebnis der BayernLB bei. Die DKB ist wie andere Onlinebanken in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Mittlerweile hat sie 4,2 Millionen Kunden – und ist damit nach der ING und vor Comdirect die zweitgrößte Direktbank in Deutschland.

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    Die BayernLB und ihre Eigentümer haben im Zuge der Neuausrichtung der Bank grundlegende Reformen wie eine Aufspaltung, einen Teil- oder Vollverkauf sowie einen Börsengang geprüft. „Der Freistaat denkt kreativ über alle Möglichkeiten nach“, sagte Vorstandschef Stephan Winkelmeier im Sommer.

    Doch vor ganz großen Veränderungen schreckt besonders der Freistaat nun zurück. Die DKB, an deren Kauf andere Institute immer mal wieder Interesse bekundet haben, soll als Gewinnbringer gehegt und gepflegt werden. Im klassischen Landesbankgeschäft soll es dagegen Einschnitte geben, unter anderem werden das Kapitalmarkt- und Firmenkundengeschäft verschmolzen.

    Mehr: Das Vorsteuerergebnis der Bayerischen Landesbank geht deutlich zurück. Gegen einen großen Umbau sperrt sich aber bislang der Freistaat Bayern als Haupteigner.

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