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Neue Wirtschaftspolitik Jain hält Chinas Kurs für riskant

Anshu Jain hält die Neuorientierung der chinesischen Wirtschaftspolitik für riskant. Die „Abkehr von Investitionen in die Infrastruktur“ müsse man sorgfältig beobachten. China will verstärkt auf Binnenkonsum setzen.
17.07.2013 - 10:16 Uhr 4 Kommentare
Anshu Jain, Co-Konzernchef der Deutschen Bank. Die Bank wolle ihre Vermögensverwaltung in Asien ausbauen. Quelle: Reuters

Anshu Jain, Co-Konzernchef der Deutschen Bank. Die Bank wolle ihre Vermögensverwaltung in Asien ausbauen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die Neuorientierung der chinesischen Wirtschaftspolitik, die verstärkt auf Binnenkonsum setzt und die Abhängigkeit von Infrastrukturprojekten mindern soll, birgt nach den Worten von Anshu Jain, dem Co-Konzernchef der Deutsche Bank AG, Risiken.

Auf lange Sicht ist es die richtige Strategie für sie“, sagte Jain am Mittwoch in einem Interview mit Bloomberg TV in Singapur. Wenn es aber etwas gebe, das man in China sorgfältig beobachten müsse, dann seien es „die Folgen der Abkehr von Investitionen in die Infrastruktur.“

Offensichtlich sehen sie Anzeichen, die ihnen Sorge bereiten, und deshalb nehmen sie die Anpassungen vor“, sagte Jain. „Wir sind weiterhin optimistisch, dass sie letztendlich eine sanfte Landung bewerkstelligen werden.“

Die Deutsche Bank sei ungeachtet der Konjunkturabschwächung in China und Indien bezüglich des Wachstums in Asien weiterhin „sehr konstruktiv“ eingestellt, sagte Jain. Er betonte, die Bank wolle ihre Vermögensverwaltung in der Region ausbauen. Darüber hinaus wolle sie dort mehr Unternehmenskunden gewinnen.

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    Asien ist eine Region, in der wir enorme Wachstumschancen sehen“, sagte Jain. „Insgesamt planen wir in Asien eindeutig Expansion.“

    Jain und Co-Konzernchef Jürgen Fitschen hatten am Dienstag eine Sitzung der Führungsgremien der Bank in Singapur geleitet - laut Mitteilung des Unternehmens war es das erste Mal, dass die Bank ihre Führungskräfte in dem asiatischen Stadtstaat versammelte.

    • Bloomberg
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    4 Kommentare zu "Neue Wirtschaftspolitik: Jain hält Chinas Kurs für riskant"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Investitionen in Infrastruktur eine schöne Umschreibung sinnloser Immobilienprojekte.Einer Immobilienblase, bei der sicherlich auch die Deutsche Bank riskante Kredite laufen hat.
      Wenn Jain Risiken sieht, dann wohl die, dass in China nicht Unsummen von öffentlichen Geldern in die Rettung der Banken gesteckt werden.
      Wobei: er braucht sich doch eigentlich nicht zu sorgen, Mutti und Schäuble anrufen udn schon ists systemrelevant und alternativlos.

    • Investitionen in Infrastruktur eine schöne Umschreibung sinnloser Immobilienprojekte.Einer Immobilienblase, bei der sicherlich auch die Deutsche Bank riskante Kredite laufen hat.
      Wenn Jain Risiken sieht, dann wohl die, dass in China nicht Unsummen von öffentlichen Geldern in die Rettung der Banken gesteckt werden.
      Wobei: er braucht sich doch eigentlich nicht zu sorgen, Mutti und Schäuble anrufen udn schon ists systemrelevant und alternativlos.

    • herr jain sollte die problemlösungen im eigenen haus endlich in angriff nehmen und die eigene bilanz verlustlos kürzen und die risiken im haus beherrschbar machen,nicht nur darstellen.

      niemand wartet in dschinas politelite auf seine unangefragten ratschläge

      im übrigen zeigen seine einlassungen,daß die deutsche bank in der konsumentenfinanzierung in asien schlecht aufgestellt ist ind die wachstumspläne in der region überzogen waren.

      die optimistische finanzierung ausländischer anlagegüterinvestoren im reich aller mittel wird nun auch zum prpblem

    • Blöd für die Banken, dass man die Verschuldung und Überschuldung nicht endlos fortsetzen kann. Die chinesische Regierung ist grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Ob es bei den Spekulationsblasen allerdings eine sanfte Landung geben kann, dürfte sehr fraglich sein.

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