Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Neues Zuhause für Banker Profitiert Frankfurt vom Brexit?

Die politischen Vorbereitungen zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union laufen. Damit wird auch die Frage immer drängender, wo all die Banker Londons hin sollen. Erlebt Frankfurt jetzt einen Ansturm?
29.01.2017 - 17:52 Uhr Kommentieren
Londons Banken entscheiden über einen Umzug. Ist Frankfurt ihr Favorit? Quelle: dpa
Finanzdistrikt London

Londons Banken entscheiden über einen Umzug. Ist Frankfurt ihr Favorit?

(Foto: dpa)

Frankfurt/London „See you in Frankfurt“ – „Bis bald in Frankfurt“, rief Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) seinen Gästen jüngst im Schweizer Alpenort Davos zu. Hessens größte Stadt hatte beim Weltwirtschaftsforum zum Empfang geladen. Die Absicht war klar: Frankfurt will vom Brexit profitieren und möglichst viele Banker von der Themse an den Main locken. Doch wird Deutschlands Finanzmetropole der ungleich größeren Schwester London nennenswert Geschäft abnehmen können? Experten zweifeln daran.

Um wie viele Jobs geht es überhaupt?

Optimisten erwarten, dass in den nächsten Jahren mindestens 10.000 Jobs an den Main verlagert werden. Denn Banken brauchen für Dienstleistungen innerhalb der Europäischen Union rechtlich selbstständige Tochterbanken mit Sitz in einem EU-Staat. Treten die Briten aus der EU aus, müsste eine Alternative her. Doch andere Stimmen mahnen vor allzu großen Hoffnungen: Es könnten mehr Jobs in London bleiben als erwartet, zudem sind auch andere Städte im Rennen.

Wer sind die schärfsten Konkurrenten Frankfurts?
Um Banker aus London buhlen auch Paris, Madrid, Dublin, Luxemburg und Amsterdam. Die Organisation Paris Europlace - dort ist die französische Finanzbranche vertreten - bewarb im vergangenen Jahr Paris als führend in Kontinentaleuropa „vor Frankfurt und Amsterdam“. Auch Spanien möchte profitieren, wie Vizepräsidentin Soraya Sáenz de Santamaría im Sommer betonte. So würde die viertgrößte Euro-Volkswirtschaft gern die Europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA ins Land holen, wahlweise nach Madrid oder Barcelona.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Pro und Contra
    Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: Neues Zuhause für Banker - Profitiert Frankfurt vom Brexit?
    0 Kommentare zu "Neues Zuhause für Banker: Profitiert Frankfurt vom Brexit?"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%