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Nordrhein-Westfalen 400 Bankmitarbeiter beteiligen sich an Warnstreik

Zurzeit stocken die Tarifverhandlungen für etwa 210.000 Beschäftigte des deutschen Bankgewerbes. In einigen NRW-Metropolen kam es deshalb heute zu Arbeitsniederlegungen.
12.06.2014 - 13:23 Uhr Kommentieren
Fahne der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vor einer Bank. Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert für die 220.000 Beschäftigte im privaten und öffentlichen Bankgewerbe einen Sockelbetrag von 100 Euro plus 3,5 Prozent mehr Geld. Quelle: dpa

Fahne der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vor einer Bank. Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert für die 220.000 Beschäftigte im privaten und öffentlichen Bankgewerbe einen Sockelbetrag von 100 Euro plus 3,5 Prozent mehr Geld.

(Foto: dpa)

Dortmund/Düsseldorf Rund 400 Mitarbeiter von Banken haben sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen an einem Warnstreik beteiligt. Schwerpunkte seien Dortmund, Hagen, Ostwestfalen und das Münsterland gewesen, sagte ein Verdi-Sprecher in Düsseldorf.

Hintergrund der Aktionen sind die laufenden Tarifverhandlungen für etwa 210.000 Beschäftigte des deutschen Bankgewerbes, die am 30. Juni in Wiesbaden in der dritten Runde fortgesetzt werden sollen.

Verdi verlangt einen Sockelbetrag von 100 Euro plus 3,5 Prozent mehr Geld. Die Gewerkschaft wirft den Arbeitgebern vor, an ihrer Forderung nach einer regelmäßigen Samstagsarbeit für Bankbeschäftigte festzuhalten und ein Gehaltsangebot nur in einem Gesamtpaket mit der Samstagsarbeit vorlegen zu wollen.

Die Gewerkschaft hat für den kommenden Mittwoch (18. Juni) zu Warnstreiks in Baden-Württemberg aufgerufen.

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