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Oberösterreich Raiffeisenbank streicht Risikovorsorge

16.04.2014 - 10:55 Uhr Kommentieren
Die Zentrale der Raiffeisenbank (l.) im Nebel der Bankenmetropole Frankfurt: Die Landeszweigstelle in Oberösterreich sorgt für Aufsehen. Quelle: dpa

Die Zentrale der Raiffeisenbank (l.) im Nebel der Bankenmetropole Frankfurt: Die Landeszweigstelle in Oberösterreich sorgt für Aufsehen.

(Foto: dpa)

Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) hat 2013 dank einer Halbierung der Rückstellungen für faule Kredite mehr verdient. Der Betriebsgewinn legte um 2,8 Prozent auf 422,6 Millionen Euro zu, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Die Risikovorsorgen schrumpften im vergangenen Jahr auf 145,9 Millionen Euro, nachdem sie sich im Jahr zuvor auf 294,7 Millionen Euro mehr als verdreifacht hatten.
Die RLB OÖ gehört zu den sechs österreichischen Instituten, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) hinsichtlich ihres Eigenkapitalpolsters unter die Lupe genommen werden. Die Kernkapitalquote des Konzerns nach Basel II stieg im vergangenen Jahr um ein Prozent auf 9,8 Prozent. Nach Basel III werde sich die Kernkapitalquote verbessern, teilte die RLB OÖ ohne konkrete Angaben mit. Die RLB OÖ ist der drittgrößte Aktionär der Raiffeisen Zentralbank, der Mutterkonzern der Raiffeisen Bank International. Die RLB OÖ selbst ist im Besitz der regionalen Raiffeisenbanken.

Für Aufsehen sorgte das Linzer Geldhaus kürzlich damit, eine Übersiedelung des Konzernsitzes nach Deutschland zu prüfen. "Es wäre betriebswirtschaftlich fahrlässig, wenn ich eine Verlegung nicht für eine Option hielte", sagte Bankchef Heinrich Schaller. Die RLB OÖ ist nicht die einzige Bank der Alpenrepublik, die mit einer Verlegung des Sitzes ins Ausland liebäugelt. Die Erste Group etwa erwägt eine Verlegung von Wien nach Prag. Kritik üben die Institute vor allem an den gestiegenen Steuern in Österreich. Für die RLB OÖ werde sich die Bankenabgabe von 17,9 Millionen Euro im Jahr 2013 auf künftig rund 34 Millionen Euro erhöhen.

Die Bankenabgabe war 2011 in Österreich eingeführt worden, um auch die Geldinstitute nach der Finanzkrise in die Pflicht zu nehmen. Künftig könnte den Instituten jedoch die Einzahlung in zwei verschiedene Abgabentöpfe drohen. Im Zuge der geplanten Bankenunion sollen nämlich europäische Finanzinstitute künftig auch Gebühren in einen Abwicklungsfonds einzahlen, der dann den Abbau kriselnder Banken finanziert.

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