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Österreich Raiffeisen Bank will verbleibende Staatsgarantien zurückgeben

In der Krise nahm die österreichische Raiffeisenbank drei staatsgarantierte Anleihen in Anspruch – nun sollen diese vorzeitig zurückgegeben werden. Die direkten Hilfen des Staats will die Bank aber erst einmal behalten.
15.07.2013 Update: 15.07.2013 - 12:15 Uhr Kommentieren
Eine Filiale der Raiffeisen Bank: Die Gruppe hatte 1,75 Milliarden Euro Direkthilfe vom Staat erhalten. Quelle: Reuters

Eine Filiale der Raiffeisen Bank: Die Gruppe hatte 1,75 Milliarden Euro Direkthilfe vom Staat erhalten.

(Foto: Reuters)

Wien Die Raiffeisen-Gruppe will die verbleibenden Staatsgarantien vorzeitig zurückgeben. Erreichen will die Bankengruppe das mit einem Rückkauf einer 1,5 Milliarden Euro schweren staatsgarantierten Anleihe, die das Institut in den Krisenjahren begeben hatte. Diese will die Osteuropa-Tochter RBI nun vorzeitig zurückkaufen, wie die Bank am Montag mitteilte.

Eigentlich hätte das Papier noch eine Laufzeit von weiteren sieben Monaten, sagte ein Sprecher. Mit dem früheren Rückkauf spart das Institut nun Zinsen. Die Entscheidung sei aus "rein wirtschaftlichen Überlegungen" erfolgt, sagte ein Sprecher. Die Anleihegläubiger können ihre Schuldverschreibungen der Bank nun noch bis nächste Woche Dienstag (23. Juli) zum Kauf andienen.

Insgesamt hatte die Raiffeisen-Gruppe in der Krise drei staatsgarantierte Anleihen begeben und damit Garantien von 4,25 Milliarden Euro in Anspruch genommen, wie der Sprecher sagte. Zwei der Papiere sind bereits ausgelaufen. Zudem hatte die Bankengruppe vom Staat direkte Hilfen über 1,75 Milliarden Euro erhalten - diese will sie vorerst weiter behalten.

Allerdings muss die Bank diese Staatshilfen - sogenanntes Partizipationskapital - bis 2017 ersetzen: Dann zählt es nach den strengeren Kapitalregeln nicht mehr als hartes Kernkapital. Um das zu bewerkstelligen, denkt das Institut seit langem über eine Kapitalerhöhung nach - hat sich aber bislang wegen des niedrigen Aktienkurses nicht dazu durchgerungen. Alternativ sucht die Bank auch einem neuen strategischen Investor, der einen Teil an der Osteuropa-Bank übernehmen und so frisches Geld in die Bank spülen könnte. Die Konzernmutter RZB hält 78 Prozent an der RBI.

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