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Online-Bank 1822direkt stolpert ins neue Jahr

Bei der 1822direkt hakte es beim Online-Banking. Die Tochter der Frankfurter Sparkasse kämpfte mit „verlängerten Antwortzeiten“. Damit unterscheiden sich diese Schwierigkeiten von den jüngsten Pannen bei Wettbewerbern.
02.01.2017 - 15:37 Uhr 1 Kommentar
Kunden der Onlinebank 1822direkt beschwerten sich am Montag darüber, dass sie keinen Zugriff auf ihr Konto hatten. Quelle: dpa
Onlinebanking

Kunden der Onlinebank 1822direkt beschwerten sich am Montag darüber, dass sie keinen Zugriff auf ihr Konto hatten.

(Foto: dpa)

Frankfurt Kunden der Online-Bank 1822direkt hatten zum Wochenauftakt zeitweise keinen Zugang zu ihrem Konto. Einzelne Kunden beschwerten sich über den Kurznachrichtendienst Twitter, dass sie sich nicht einloggen konnten oder dass das Online-Banking nur sehr langsam funktionierte.

Die Bank, eine Tochter der Frankfurter Sparkasse, teilte mit, es habe „verlängerte Antwortzeiten“ gegeben. Die Systeme seien stark ausgelastet gewesen. Das Problem sei gelöst worden, indem man mehr Serverkapazität bereitgestellt habe. Es habe aber keine technischen Probleme gegeben.

Damit unterscheiden sich die Schwierigkeiten der 1822direkt von den jüngsten Pannen bei Wettbewerbern. So kam es bei Online-Bank Comdirect im Ende Juli zu einem größeren Zwischenfall. Dort konnten Kunden an einem Morgen zwischenzeitlich fremde Kontodaten betrachten. Kontostände und Überweisungen waren so für Dritte einsehbar. Danach startete die Direktbank ihre Systeme neu, um den Fehler zu beheben.

Bei der Deutschen Bank wiederum kam es im September an einem Tag zu Verzögerungen der Anzeige der Girokonten-Umsätze von zwei Tagen zuvor. Und Kunden der Targobank beschwerten sich kürzlich, weil ihnen falsche Kontostände angezeigt wurden.

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    Auch die Smartphone-Bank N26 kämpfte mit Problemen, als sie im Dezember Kunden auf ihre neue eigene Bankplattform transferierte. Damals gab es Klagen über scheiternde Überweisungen und die Anzeige falscher Kontostände.

    1822direkt hatte zuvor auch schon über Twitter direkt auf die Kundenbeschwerden reagiert. Die Online-Bank gibt es seit rund 20 Jahren. Sie ist eine Besonderheit im Sparkassenlager, weil dort eigentlich das Regionalprinzip gilt: Eine Sparkasse bedient nur Kunden in ihrem Geschäftsgebiet. Eine Online-Bank allerdings kann leicht Kunden auch außerhalb dieser Region ansprechen.

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