Paul Achleitner Achleitner unter Druck: Investoren der Deutschen Bank wollen weitere Amtszeit verhindern
Die Amtszeit des Chefkontrolleurs der Deutschen Bank endet regulär 2022.
Frankfurt Paul Achleitner ist so etwas wie das Stehaufmännchen der Deutschen Bank. Unzählige Male galt er als angezählt. Mächtige Investoren drohten mit Vertrauensentzug auf der nächsten Hauptversammlung, und Forderungen nach einer Wachablösung an der Aufsichtsratsspitze wurden laut.
Der Österreicher hat all diese Krisen überstanden. Am Ende präsentierte der seit 2012 amtierende Aufsichtsratschef, so behaupten seine Kritiker, in letzter Minute immer ein Versprechen, ein Zugeständnis, das die Unzufriedenen ruhigstellte.
Hört man sich bei wichtigen Investoren um, dann legte man Achleitner schon im Umfeld der diesjährigen Hauptversammlung im Mai nahe, sich alsbald einen Nachfolger zu suchen. „Der Deal ist, er kann selbst einen Nachfolger suchen, aber er muss auch liefern“, heißt es in Finanzkreisen. Die Botschaft sei bei ihm angekommen, so ein Insider.
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