Personalwechsel Deutsche Bank beruft neuen Asien-Vorstand

Werner Steinmüller geht in den Ruhestand und gibt das Asien-Pazifik-Geschäft an Alexander von zur Mühlen ab.
Frankfurt Die Deutsche Bank beruft einen neuen Vorstand für ihr Asien-Pazifik-Geschäft. Alexander von zur Mühlen löst zum 1. August Werner Steinmüller ab, der Ende Juli in den Ruhestand geht, wie das Geldhaus am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.
Der studierte Betriebswirt von zur Mühlen stieg schon 1998 bei der Deutschen Bank ein und verantwortete dort verschiedene Stationen in der Investmentbank, zuletzt als Co-Chef des Anleihegeschäfts.
Später steuerte er als sogenannter Treasurer Kapital, Liquidität und Finanzierung der Bank. 2018 wurde er Strategiechef der Deutschen Bank und war maßgeblich daran beteiligt, eine Fusion mit der Commerzbank zu prüfen. Der Zusammenschluss kam im Frühjahr 2019 aber nicht zustande, da die beiden Geldhäuser keinen ausreichenden Mehrwert darin sahen.
„Mit Alexander von zur Mühlen haben wir einen hervorragenden internen Nachfolger für Werner Steinmüller gefunden“, betonte Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Als ausgewiesener Stratege und erfahrener Kapitalmarktexperte bringe er alle Voraussetzungen mit, um das Asien-Pazifik-Geschäft weiterzuentwickeln.
Werner Steinmüller habe in seinen fast 30 Jahren bei der Deutschen Bank wesentliche Teile des Konzerns mitgeprägt. „Sowohl die Transaktionsbank, die er lange Zeit geleitet hat, als auch das zuletzt von ihm verantwortete Asiengeschäft spielen für die Zukunft der Deutschen Bank eine zentrale Rolle.“ Steinmüller werde der Bank noch bis Jahresende als Berater zur Verfügung stehen.
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