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Peter Schneider "Warum verkauft ihr nicht?"

Deutsche Banken verkauft reihenweise Griechenland-Anleihen. Wieso, erklärt Aufsichtsrat der LBBW Peter Schneider im Interview - und, dass er bei der Sanierung seiner Bank über Plan liegt.
  • Andreas Dörnfelder
11.07.2011 - 12:01 Uhr Kommentieren
Peter Schneider: Der CDU-Politiker ist LBBW-Aufseher und Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg. Quelle: dpa

Peter Schneider: Der CDU-Politiker ist LBBW-Aufseher und Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Handelsblatt: Herr Schneider, hinter vorgehaltener Hand wettern einige baden-württembergische Sparkassenvorstände über die LBBW. Verstehen Sie den Unmut?

Peter Schneider: Aus der Vergangenheit ja. Die Landesbank ist auf der Anlageseite in die Turbulenzen der Finanzmarktkrise geraten. Aber sie steuert jetzt entschieden dagegen.

Die LBBW litt 2010 unter Abschreibungen wegen der Schuldenkrise. Gibt es weitere?

Je nach Kapitalmarktsituation ist das möglich.

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    Gab es seit dem 31.12. weitere Wertberichtigungen?

    Natürlich. Bei jeder größeren Bank gibt es bei solchen Verwerfungen am Markt Wertberichtigungen.

    Es heißt, man bekommt für Griechenland-Anleihen nur noch die Hälfte des Werts?

    Wenn Sie heute eine Griechenland-Anleihe verkaufen, dann geschieht das mit einem gewissen Verlust. Sie werden das Papier nur mit einem Abschlag los.

    Die LBBW verkaufte also auch Griechenland-Anleihen?

    Das erfolgt im Moment in jedem Haus. In jedem Aufsichtsrat wird gefragt: Habt ihr Griechenland-Anleihen? Warum verkauft ihr nicht? Das geht natürlich nur, wenn der Markt die Papiere abnimmt.

    Die deutschen Banken versprachen 2010 der Regierung, keine Anleihen zu verkaufen?

    Alle tun das. Sie können doch nicht um einen Beitrag zur Stabilisierung bitten und dann plötzlich einen Gläubigerschnitt ins Spiel bringen. Hätte die Regierung damals gesagt: „Haltet die Anleihen, und wir plädieren dann für eine sanfte Umschuldung“, wäre sie von jedem ausgelacht worden.

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