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Quartalsbericht ING-Gewinn bricht deutlich ein – Deutsche Tochter kann Ergebnis halten

Die Corona-Folgen wirken sich auf die Geschäftskunden-Sparte der ING aus. Das auf Privatkunden ausgerichtete Geschäft in Deutschland aber bleibt stabil.
08.05.2020 - 15:09 Uhr Kommentieren
Die Pandemie-Folgen drücken die Erträge im ersten Quartal. Quelle: Reuters
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Die Pandemie-Folgen drücken die Erträge im ersten Quartal.

(Foto: Reuters)

Amsterdam Die größte niederländische Bank ING hat die Auswirkungen der Coronakrise im ersten Quartal voll zu spüren bekommen. Der Vorsteuergewinn brach um mehr als ein Drittel auf 1,02 Milliarden Euro ein, wie ING am Freitag mitteilte.

Die auf Privatkunden fokussierte Deutschland-Tochter schlug sich im Vergleich zu anderen Sparten gut – ihr Ergebnis blieb nahezu konstant. An der Börse in Amsterdam zogen die ING-Aktien zeitweise um sechs Prozent an. Analysten hatten konzernweit gesehen mit noch größeren Einbußen gerechnet.

„Die Covid-19-Pandemie hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft in der ganzen Welt, und dies wird noch einige Zeit lang so bleiben“, sagte der scheidende ING-Chef Ralph Hamers, der im Herbst die Führung der Schweizer Bank UBS übernimmt.

Besonders schwer traf es die Geschäftskunden-Sparte, hier musste ING deutlich mehr Geld für faule Kredite zurückstellen. Insgesamt verdreifachte sich die Risikovorsorge auf 661 Millionen Euro. Auch andere europäische Banken erhöhten die Risikovorsorge in ihren Bilanzen im ersten Quartal zum Teil deutlich. Finanzaufseher rechnen allerdings damit, dass der größte Batzen erst im Sommer auf die Banken zukommt.

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    Im Privatkundengeschäft im Heimatmarkt Niederlande, in Belgien und Deutschland lief es dagegen bei ING vergleichsweise gut. Die Deutschland-Tochter verdiente vor Steuern 324 Millionen Euro nach 341 Millionen im ersten Quartal 2019.

    Während das Zinsergebnis konstant blieb, legten die Provisionseinnahmen deutlich zu. Mit 13 Millionen Euro fiel die Risikovorsorge – trotz eines Gesamtkreditportfolios von rund 120 Milliarden Euro – im Vergleich zu anderen Regionen klein aus.

    Mehr: Welche Onlinebanken von der Coronakrise profitieren – und welche nicht.

    • rtr
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