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Quartalszahlen BBVA verdient mehr als erwartet – gibt aber auch mehr aus

Die spanische Großbank schlägt die Prognosen der Analysten deutlich. Positiv wirkt sich der Verkauf des US-Geschäfts aus. Rückschläge gibt es auf der Kostenseite.
30.07.2021 - 09:17 Uhr Kommentieren
Die BBVA hatte angekündigt, nach dem Verkauf des US-Geschäfts zehn Prozent der eigenen Aktien zurückzukaufen. Quelle: Bloomberg
BBVA-Geldautomat in Barcelona

Die BBVA hatte angekündigt, nach dem Verkauf des US-Geschäfts zehn Prozent der eigenen Aktien zurückzukaufen.

(Foto: Bloomberg)

Madrid Wie ihre Wettbewerber hat die spanische Bank von geringeren Kreditausfällen in der Corona-Krise profitiert. Der Gewinn legte im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 701 Millionen Euro zu und fiel damit doppelt so hoch aus wie von Analysten erwartet. Die Erträge kletterten um fünf Prozent auf 5,1 Milliarden Euro.

Gleichzeitig stiegen allerdings auch die Kosten, obwohl BBVA in Spanien 2935 Stellen streicht. Analysten hatten bereits angemerkt, dass die Ersparnis möglicherweise geringer ausfallen könnte als erhofft.

Zugute kam BBVA der Verkauf des US-Geschäfts sowie eine positive Entwicklung im wichtigen Markt Mexiko. Vorstandschef Onur Genc zeigte sich zuversichtlich. „Wir sind immer noch in einer Phase mit viel Unsicherheit, aber ich bin optimistisch.“

Grafik

Die BBVA hatte angekündigt, nach dem Verkauf des US-Geschäfts zehn Prozent der eigenen Aktien zurückzukaufen. Wie andere Banken der Euro-Zone will auch das spanische Institut 2021 zur bisherigen Dividendenpolitik zurückkehren und 35 bis 40 Prozent des Gewinns in bar ausschütten.

Der Konzern zahlt die Dividenden normalerweise in zwei Schritten – ein Teil wird als Zwischendividende im Oktober des laufenden Jahres gezahlt und der Rest im April des folgenden Jahres. Auf der Hauptversammlung im April hat der Konzern vorgeschlagen, als Zwischendividende 35 Prozent des Gewinns des ersten Halbjahres auszuschütten, mit einer Obergrenze von 533,43 Millionen Euro.

BBVA ist mit dem spanischen Geldhaus Banco Sabadell das einzige der beiden großen Institute im Land, die noch allein dastehen. Beide verhandeln über einen Zusammenschluss, haben sich aber bisher nicht geeinigt.

Mehr: EZB-Vize Luis de Guindos zu Stresstest-Ergebnissen: „Europas Banken sind robust“ – Höhepunkt der Inflation kommt erst noch

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