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Quartalszahlen Corona-Rückstellungen verhageln Santander die Bilanz

Spaniens größte Bank befürchtet massive Kreditausfälle. Der Gewinn des Instituts ist deshalb im ersten Quartal massiv eingebrochen.
28.04.2020 - 09:31 Uhr Kommentieren
Um 82 Prozent brach der Gewinn von Santander im ersten Quartal 2020 ein. Quelle: Reuters
Das Logo der spanischen Bank Santander

Um 82 Prozent brach der Gewinn von Santander im ersten Quartal 2020 ein.

(Foto: Reuters)

Der Gewinn der spanischen Bank Santander ist im ersten Quartal um 82 Prozent auf 331 Millionen Euro eingebrochen. Das Institut habe seine Rückstellungen deutlich erhöhen müssen, da im Zuge der Corona-Krise Kreditrückzahlungen ausfallen könnten, teilte Santander mit.

Die Bank hat für die Folgen des Coronavirus Rückstellungen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro gebildet - nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg ist das mehr als bisher jede andere Bank in Kontinentaleuropa für die Virusfolgen zur Seite gelegt hat. Die Rückstellungen von Spaniens größter Bank belaufen sich damit insgesamt auf 3,9 Milliarden Euro.

Wie viele Wettbewerber zögert Santander, bestimmte Ziele für die Zukunft festzulegen, da weiterhin Unsicherheiten über die Auswirkungen des Virus und die wirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen der Regierung bestehen. In Spanien sind an den Folgen des Virus' mehr als 23.000 Menschen gestorben.

"Wir werden unsere strategischen Ziele überprüfen, sobald wir ein umfassenderes Verständnis der vollständigen Auswirkungen der Krise haben", sagte die Santander-Verwaltungsratschefin Ana Botin in einer per E-Mail gesendeten Erklärung. "Wir sind jedoch zuversichtlich in die Grundlagen unseres Geschäftsmodells und die Säulen unserer Strategie bleiben unverändert."

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    Zuletzt hatte die Gruppe angekündigt, ihre Bonuspolitik überprüfen, „damit das Maximum an benötigten Mitteln auf die Unterstützung der Kunden ausgerichtet ist“. Ana Botín hat bereits als Geste des guten Willens ihr Gehalt sowie das ihres CEOs halbiert; nicht exekutive Direktoren erhalten 20 Prozent weniger.

    Ohne Sonderfaktoren stieg der Gewinn unterdessen etwas stärker als die Markterwartungen um ein Prozent auf 1,98 Milliarden Euro.

    Mehr: Warum spanische Großbanken vor der Coronakrise so profitabel waren.

    • rtr
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