Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Quartalszahlen Coronakrise macht American Express zu schaffen

Der Gewinn brach im dritten Quartal um 40 Prozent ein. Der Kreditkartenanbieter leidet darunter, dass Konsumenten Corona-bedingt weniger konsumieren.
23.10.2020 Update: 23.10.2020 - 14:33 Uhr Kommentieren
Der Kreditkartenanbieter leidet darunter, dass Konsumenten seit dem Ausbruch der Pandemie weniger mit Kreditkarten bezahlen. Quelle: Reuters
Kreditkarten von American Express

Der Kreditkartenanbieter leidet darunter, dass Konsumenten seit dem Ausbruch der Pandemie weniger mit Kreditkarten bezahlen.

(Foto: Reuters)

Bangalore Die geringe Kauflust der Verbraucher in der Corona-Krise macht dem Kreditkartenanbieter zu schaffen. Im dritten Quartal brach der Gewinn um 40 Prozent auf 1,07 Milliarden Dollar ein, wie American Express mitteilte.

Die Erträge gingen um 20 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar zurück. American Express leidet darunter, dass Konsumenten seit dem Ausbruch der Pandemie weniger mit Kreditkarten bezahlen.

Vor allem in den USA, dem Heimatmarkt des Unternehmens, ist die Arbeitslosigkeit stark gestiegen. Außerdem können immer mehr Kunden ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen.

Kostensenkungsprogramm bleibt hinter Erwartungen zurück

Ursprünglich hatte der Kreditkartenanbieter ein Kostensenkungsprogramm geplant, änderte dann aber seine Prioritäten, um mehr Kunden zu gewinnen. So gingen die Gesamtausgaben nur um 14 Prozent auf 6,72 Milliarden Dollar zurück. Das unterbot die Prognosen von Analysten, die immerhin mit 6,18 Millionen Dollar rechneten.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Finanzvorstand Jeff Campbell sagte, dass das Unternehmen erwartet, „ein bisschen“ weniger einzusparen als das im April gesetzte Ziel von drei Milliarden Dollar. In einem Interview am Freitag sagte er: „Wir konzentrieren uns immer noch sehr auf die Kostenkontrolle, aber wir müssen das ausbalancieren, um sicherzustellen, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen, um die Wachstumsdynamik wieder herzustellen.“

    Wie seine Rivalen sagte AmEx, dass die Kunden ihre Rechnungen trotz der historisch hohen Arbeitslosenraten in den USA rechtzeitig bezahlt hätten. Man habe 665 Millionen Dollar zur Deckung von ausgefallenen Krediten beiseite gelegt, weniger als die von Analysten erwarteten 1,02 Milliarden Dollar.

    Insgesamt gingen die Erlöse des Rivalen von Visa und Mastercard um 20 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar zurück. Bei Anlegern kamen die Zahlen nicht gut an, die Aktie fiel vorbörslich deutlich.

    Mehr: Es kommt seltener vor, dass die Zahlung per Karte kostenfrei ist. Eine „Finanztest“-Erhebung zeigt: Viele Banken berechnen dem Kunden eine Gebühr.

    • rtr
    • Bloomberg
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Quartalszahlen - Coronakrise macht American Express zu schaffen
    0 Kommentare zu "Quartalszahlen: Coronakrise macht American Express zu schaffen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%