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Quartalszahlen Helaba-Gewinn bricht um ein Fünftel ein

Gestiegene Verwaltungskosten haben den Gewinn der Landesbank gedrückt. Sondierungsgespräche über eine Fusion mit der Deka gibt es laut Finanzvorstand nicht.
28.05.2019 Update: 28.05.2019 - 12:21 Uhr Kommentieren
Die Helaba profitierte vom Immobiliengeschäft, hatte aber höhere Verwaltungsausgaben. Quelle: dpa
Landesbank Hessen-Thüringen

Die Helaba profitierte vom Immobiliengeschäft, hatte aber höhere Verwaltungsausgaben.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Gewinn der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) ist wegen gestiegener Verwaltungskosten und einer höheren Risikovorsorge eingebrochen. Im ersten Quartal fiel das Ergebnis vor Steuern um 19 Prozent auf 64 Millionen Euro, wie das Geldhaus am Dienstag mitteilte.

Helaba-Finanzvorstand Detlef Hosemann zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass „wir das Vorjahresergebnis erreichen können“. 2018 hatte der Vorsteuergewinn 443 Millionen Euro vor Steuern betragen. „Für 2019 bestätigen wir unsere Planung“, so Hosemann. Der Anstieg des Neugeschäfts und das gestiegene Zinsergebnis stimme ihn zuversichtlich.

Das mittel- bis langfristige Neugeschäft – ohne das Fördergeschäft der WI-Bank – legte im ersten Quartal insbesondere dank des Immobilienbooms auf 3,7 (Vorjahr: 2,9) Milliarden Euro zu. Der Zinsüberschuss stieg um fünf Prozent auf 269 Millionen Euro. Allerdings stiegen auch die Verwaltungskosten um sechs Prozent auf 411 Millionen Euro.

„Der Verwaltungsaufwand belastet das Ergebnis der Bank“, konstatierte Hosemann. Allerdings seien darunter auch Kosten, die nur im ersten Quartal anfielen, etwa die Bankenabgabe und Beiträge zu den Sicherungseinrichtungen.

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    Der Bereich Corporates & Markets, der Kredit- und Kapitalmarktprodukte sowie den Zahlungsverkehr umfasst, rutschte durch Bewertungseffekte und eine deutlich höhere Risikovorsorge in die roten Zahlen. Vor Steuern fiel ein Verlust von 48 Millionen Euro an, nach einem Gewinn von 44 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

    Die anderen Geschäftssegmente der Helaba konnten ihre Gewinne dagegen steigern. Im wichtigen Immobiliengeschäft, in dem die Helaba seit Langem am meisten verdient, stieg er von 65 auf 70 Millionen Euro.

    Landesbanken sollen zu einer Sparkassenzentralbank werden

    In der Sparkassen-Finanzgruppe wird seit einigen Monaten über eine Konsolidierung der Landesbanken diskutiert. Sparkassenpräsident Helmut Schleweis schwebt vor, alle Landesbanken zu einer Sparkassenzentralbank zu verschmelzen – möglichst ohne Beteiligung der Länder. Umstritten ist, wie eine solche Verschmelzung in Gang kommen könnte.

    Einige Vertreter der Gruppe befürworten die Idee, dass sich in einem ersten Schritt Helaba und der Fondsdienstleister Deka zusammenschließen. Die Deka gehört komplett den Sparkassen, die über ihre regionalen Verbände beteiligt sind. Die Helaba ist mehrheitlich in Besitz der Sparkassen. Doch auch in dieser Richtung scheint es keine Bewegung zu geben: Sondierungsgespräche zwischen Helaba und Deka seien ihm nicht bekannt, sagte Hosemann jetzt. „Ich weiß davon nichts.“

    Mehr: Nach einer Studie der Landesbank sollen marktgesteuerte Fusionen im Bankensektor nicht verhindert werden. Ziel der Mikado-Logik ist Stabilität.

    Mit Agenturmaterial von Reuters.

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