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Raiffeisenbank „Weine nicht, wenn der Zinssatz fällt“

Das Internationale Jahr der Genossenschaften ist vorbei. Doch bis die Raiffeisen-Idee im Internet für Gesprächsstoff sorgte, musste das Jahr sich dem Ende neigen. Das Video einer österreichischen Bank sorgt für Furore.
04.01.2013 - 12:42 Uhr 1 Kommentar

Radstadt Im Internet kursiert derzeit das Image-Video der österreichischen Raiffeisenbank Radstadt-Untertauern-Filzmoos-Forstau, einer kleinen Genossenschaftsbank mit drei Filialen und knapp 30 Mitarbeitern. Das gesungene Loblied auf die Tugenden kleiner Geldhäuser und die Raiffeisen-Idee hat bereits mehrere Zehntausend Betrachter begeistert. Wir dokumentieren es hier (und entschuldigen uns schon einmal für den Ohrwurm).

Transkript des Videos:

Männliche Stimme: „Willkommen auf unserer Homepage. Wir sind die Raiffeisenbank Radstadt, ihre einheimische Bank ...“

Mitarbeiter im Chor: „... mit dem persönlichen Service!“

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    Ab hier gesungen auf die Melodie von „Marmor, Stein und Eisen bricht“

    Weine nicht, wenn der Zinssatz fällt,
    dam dam, dam dam
    es gibt einen, der zu dir hält,
    dam dam, dam dam


    Marmor, Stein und Eisen bricht
    aber unsere Raikas nicht
    alles, alles geht vorbei
    doch wir sind uns treu

    Die Raika* Radstadt schon lang besteht
    dam dam, dam dam
    Seit 113 Jahr es immer aufwärts geht
    dam dam, dam dam

    Ob Konto, Kredit oder Sparverkehr
    die Raika kann noch vieles mehr
    Versicherung und Wertpapier
    alles bieten wir

    Am wichtigsten der Kunde ist
    dam dam, dam dam
    die Raika Radstadt das nie vergisst
    dam dam, dam dam

    Den Kundenwunsch schnell zu erfüllen,
    das ist unser großes Ziel.
    Drum müssen wir schnell selbst entscheiden
    und deshalb selbständig bleiben.

    Als Mitglieder ihr auch mitbestimmt
    dam dam, dam dam
    Die Eigenständigkeit jeder wichtig nimmt
    dam dam, dam dam

    Ob Wirtschaftskrise oder Kursverfall,
    die Raika lebt auf jeden Fall!
    Euer Geld für euer Land,
    ihr habt es in der Hand

    Ob Basel III, Liquidität
    dam dam, dam dam
    Eigenmittel sind Priorität
    dam dam, dam dam

    Für Banken es nicht leichter wird,
    die Staatenkrise – alles verwirrt
    mit Vorsicht und Bedachtsamkeit
    überstehen wir auch diese Zeit

    Trotz Online-Banking und Maschinerie
    dam dam, dam dam
    Das Raika-Personal vergisst Dich nie
    dam dam, dam dam

    Der persönliche Kontakt uns wichtig ist,
    die menschliche Seite man nie vergisst
    Wir sind für euch alle da
    und das das ganze Jahr

    Drum lasst uns feiern und zusammen stehen
    dam dam, dam dam
    Und in eine erfolgreiche Zukunft gehen
    dam dam, dam dam

    Wir wünschen Euch das Allerbest,
    fallende Kurse nie verzweifeln lässt.
    Vor allem aber, bleibt gesund
    Und noch lang in unserer Rund

    Wir wünschen Euch das Allerbest,
    fallende Kurse nie verzweifeln lässt.
    Vor allem aber, bleibt gesund
    Und noch lang in unserer Rund

    Und noch lang in unserer Rund
    Und noch lang in unserer Rund
    Und noch lang in unserer Rund

    *kurz für Raiffeisenkasse

     
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    1 Kommentar zu "Raiffeisenbank: „Weine nicht, wenn der Zinssatz fällt“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wer hier kritisiert, sollte sich mal den Facebook-Auftritt der Sparkassenlounge anschauen. Den Auftritt als Inhaltsleer zu bezeichnen, ist noch positiv beschrieben. Viele Sparkassenvorstände schämen sich und sind entsetzt, wenn sie die Seite sehen.

      Commerzbank-Werbung: Wir sehen die Mitarbeiterin einer Hamburger Commerzbank-Filiale morgens durch Frankfurt laufen. Ich wundere mich jedes Mal, wie es die junge Frau schafft bis morgens um 9 Uhr in der Bank zu sein. Der aufgeklärte Kunde lässt ich heute nicht mehr durch ein Video überzeugen.
      Wenn wir im Februar 2012 Blessings Bericht (Mitarbeiterbefragung) zur internen Stimmung in der Commerzbank lesen, wissen wir wie unglaublich schlecht die Stimmung unter den Bankmitarbeitern ist. Über 40% der Banker würden die eigene Bank nicht an ihre besten Freunde empfehlen. Das Mitarbeiterurteil nenne ich VERNICHTEND. Vernichtend für die gesamte Führungsebene! Das ist keine Ohrfeige mehr, das ist ein K.O.. Wie soll da Kundennähe aufgebaut werden.
      Im selben Atemzug wir gesagt: „Wir haben Fehler gemacht und werden uns ändern.“ Wer das glaubt, glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist.
      In solch einen Umfeld beziehungsweise dieser Arbeitsatmosphäre bekommt kein Unternehmen einen wirklichen Wandel hin. Das hat in der Vergangenheit nicht funktioniert. Mich würde es sehr überraschen, wenn das in Zukunft funktioniert. Ich würde es sehr begrüßen!!! Der Wechsel muss vom Management vorgelebt werden. Den spüren die Mitarbeiter nicht. Das spürt der Kunde, dass es sich nur Werbung handelt.

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