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Rechtstreit um manipulierte Devisen USA fordern Milliarden von in Skandal verwickelte Banken

Etwa eine Milliarde Dollar Strafgeld wollen die USA laut Medienbericht von jeder Bank haben, die am weltweiten Skandal um manipulierte Devisenkurse beteiligt ist. Derzeit geführte Gespräche könnten zu Einigungen führen.
14.03.2015 - 02:05 Uhr Kommentieren
Rund eine Milliarde Dollar soll jede Bank zahlen, die am Devisenskandal beteiligt ist. Quelle: dpa
Verwickelte Banken im Devisenskandal

Rund eine Milliarde Dollar soll jede Bank zahlen, die am Devisenskandal beteiligt ist.

(Foto: dpa)

Bangalore Im weltweiten Skandal um manipulierte Devisenkurse verlangen die USA einem Medienbericht zufolge rund eine Milliarde Dollar von jeder beteiligten Bank. Die Summe sei eine Ausgangsbasis bei den Verhandlungen über einen Vergleich, berichtet die Agentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Bei einigen Geldhäusern könnte die Strafe höher ausfallen, bei anderen dagegen niedriger. Ein Kreditinstitut, das von Anfang an kooperiert habe, werde deutlich weniger auf den Tisch legen müssen. Für andere Banken seien allerdings Geldbußen von rund vier Milliarden Dollar möglich.

Die derzeitigen Gespräche könnten zu einer Einigung mit Barclays, Citigroup JPMorgan Chase, Royal Bank of Scotland und UBS führen, berichtet die Agentur weiter. Barclays, JPMorgan Chase und UBS wollten den Bericht nicht kommentieren. Bei Citigroup und Royal Bank of Scotland war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Weltweit gehen die Behörden seit einiger Zeit dem Verdacht nach, dass Händler von Großbanken zum Nachteil von Kunden an Devisenkursen geschraubt haben - ähnlich wie bei den Referenz-Zinssätzen Libor und Euribor.

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    Der bislang weitgehend unregulierte Devisenmarkt ist riesig: Pro Tag werden hier mehr als fünf Billionen Dollar umgesetzt. Im November gab es in der Affäre zwar schon einen ersten großen Vergleich: Insgesamt 4,3 Milliarden Dollar zahlten UBS, RBS, HSBC, JP Morgan, Citigroup und Bank of America zusammen an die Aufsichtsbehörden in Großbritannien, in den USA und in der Schweiz.

    Doch dass die Affäre damit noch lange nicht ausgestanden ist, war von Anfang an klar. Denn nicht alle in der Sache ermittelnden US-Behörden waren bei dem internationalen Gruppenvergleich dabei. Außerdem scherte Barclays in letzter Minute aus der Einigung aus.

    • rtr
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