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Rettung angepeilt Frankreich kämpft bei Dexia gegen die Zeit

Die Zerschlagung der mit Liquiditätsproblemen kämpfenden belgisch-französischen Großbank Dexia ist ein Wettlauf mit der Zeit. Sie erntet viel Häme. Und Frankreichs Regierung drückt aufs Tempo.
05.10.2011 Update: 05.10.2011 - 12:28 Uhr 1 Kommentar
Wohin führt der Weg der Dexia? Quelle: dapd

Wohin führt der Weg der Dexia?

(Foto: dapd)

Paris Der französische Wirtschafts- und Finanzminister François Baroin, hat am Mittwoch angekündigt, das Schicksal der vor der Zerschlagung stehenden belgisch-französischen Großbank Dexia werde sich innerhalb von 24 Stunden entscheiden. „Ich denke, dass bis morgen eine Lösung gefunden werden sollte“, sagte er dem RTL-Radio. Dexia könnte als erste Großbank der Schuldenkrise zum Opfer fallen.

Recht weit fortgeschritten ist offenbar der Plan, das Kreditgeschäft mit französischen Kommunen an die staatliche Beteiligungsgesellschaft Caisse des Dépots sowie die Postbank abzugeben. So könnte Dexia die extrem aufgeblähte Bilanz auf einen Schlag um rund 80 Milliarden Euro verkleinern. Das wäre aus Sicht eines Analysten, der ungenannt bleiben will, der entscheidende Befreiungsschlag. Minister Baroin bezeichnete diese Möglichkeit als „offensichtlich seriösesten Ausweg“.

Die Entscheidung soll laut der Caisse des Dépots in den kommenden Tagen fallen. Nach der Zustimmung des gesellschaftseigenen Investitionsausschusses, hoffe man, die Partnerschaft besiegeln zu können.

Baroin unterstrich, die Kundeneinlagen bei Dexia, an der die Staaten Belgien und Frankreich sowie belgische Regionen beteiligt sind und deren Aktie am Montag zehn Prozent und am Dienstag mehr als 22 Prozent verloren hatte, seien durch Staatsgarantien gesichert. Dies werde sich aber nicht negativ auf die Schuldensituation Frankreichs auswirken.

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    Belgiens Ministerpräsident Yves Leterme bezeichnete in einem Radio-Interview die Verstaatlichung von Dexia Belgien als eine Möglichkeit, die in Betracht gezogen werden müsste. Die Auswirkungen auf den belgischen Haushalt würden „relativ begrenzt“ sein. Der belgische Finanzminister Didier Reynders hatte sich am Dienstag dafür ausgesprochen, die riskantesten Teile von Dexia in eine „Bad Bank“ auszugliedern. Sie könnte ein Volumen von rund 100 Milliarden Euro erreichen.

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    1 Kommentar zu "Rettung angepeilt: Frankreich kämpft bei Dexia gegen die Zeit"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Hahaha, die nächste Runde ist eingeläutet !
      Leute geht zur Bank und hebt euer Geld ab und kauft rasch noch was dafür....

      das ist doch alles nicht mehr glaubwürdig !

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