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Rettungsfonds Soffin stützt Banken weiter mit Milliarden

Bankenrettung ist teuer - und riskant. Bislang ist der deutsche Staat mit seinem Milliarden-Einsatz gut gefahren. Kürzlich zahlte die Aareal Bank Soffin-Hilfen zurück. Abgerechnet wird in einigen Jahren.
21.12.2014 - 10:22 Uhr Kommentieren
Die Bankenrettung ist für den deutschen Staat kein Verlustgeschäft. Quelle: dpa

Die Bankenrettung ist für den deutschen Staat kein Verlustgeschäft.

(Foto: dpa)

Frankfurt Sechs Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise rund um die Lehman-Pleite stützt der deutsche Staat heimische Banken weiterhin mit Milliardensummen. Auf rund 16,8 Milliarden Euro summieren sich die aus Steuergeldern finanzierten Hilfen des Bankenrettungsfonds Soffin nach jüngsten Angaben der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) in Frankfurt.

Nachdem der Wiesbadener Immobilienfinanzierer Aareal Bank im Herbst seine noch ausstehenden 300 Millionen Euro Stille Einlage des Soffin zurückzahlte, stehen nun noch drei Institute auf der Liste der Kapitalempfänger.

Den Löwenanteil der Hilfsgelder hat der Soffin noch beim inzwischen verstaatlichten Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) im Feuer: rund 9,8 Milliarden Euro. Auf der Liste stehen zudem nach wie vor die teilverstaatlichte Commerzbank mit rund 5,1 Milliarden Euro und die WestLB-Nachfolgerin Portigon mit 2,0 Milliarden Euro.

In der Spitze hatte der Finanzmarktstabilisierungsfonds (Soffin) 29,4 Milliarden Euro Kapitalhilfen ausgereicht. Zusätzlich gewährte der Fonds, der kurz nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers aufgelegt worden war, 168 Milliarden Euro an Garantien.

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    Der zum Jahresende aus Altersgründen ausscheidende Soffin-Chef Christopher Pleister (66) hatte stets betont, eine Endabrechnung sei erst nach Jahren möglich, wenn alle Geschäfte abgeschlossen seien. Pleisters Nachfolge übernimmt Ex-Dresdner-Bank-Chef Herbert Walter. Er tritt das Amt als Soffin-Chef am 15. Januar 2015 an.

    Bankenrettung für Deutschland kein Verlustgeschäft
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