Rettungspaket Europäische Kommission kritisiert NordLB-Garantiegebühren
3,6 Milliarden Euro ist das Rettungspaket für die NordLB schwer.
Berlin Zwischen der Sparkassen-Finanzgruppe und dem Land Niedersachsen ist ein bizarrer Streit wegen des Rettungspakets für die NordLB aufgeflammt. Beide Seiten sind sich uneinig über das Thema Ausschüttung. Die Sparkassen verlangen nunmehr ein Vetorecht.
Am Mittwochabend sollte bei einem Treffen über den Konflikt beraten werden. Bis Redaktionsschluss war unklar, ob eine Lösung gefunden wurde.
Erst im Frühjahr hatten sich die Sparkassen-Finanzgruppe und die Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nach langem Hin und Her auf ein 3,6 Milliarden Euro schweres Rettungspaket für die NordLB verständigt. Davon fließen der Bank 2,8 Milliarden Euro an Eigenkapital zu, mit 800 Millionen Euro will Niedersachsen ein faules Schiffskreditportfolio absichern. Die Bank muss nach hohen Abschreibungen auf Schiffskredite gestützt werden.
Derzeit ist die EU-Kommission in Brüssel dabei, das Rettungspaket auf unzulässige Beihilfen abzuklopfen. Obwohl das Ergebnis noch aussteht, sind die Träger der NordLB uneins.
Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen





