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Premium Run auf Bankschließfächer Sicher ist sicher

Strafzinsen fürs Girokonto, Angst vor Einbrüchen: Immer mehr Deutsche wollen ihr Vermögen horten. Bei vielen Banken werden die Schließfächer bereits knapp. Doch auch sie bieten keinen absoluten Schutz – und werden teurer.
06.01.2017 - 06:43 Uhr
Mit der Nachfrage steigen die Preise. Quelle: Imago
Bankschließfächer

Mit der Nachfrage steigen die Preise.

(Foto: Imago)

Frankfurt Einbrecherbanden aus Osteuropa, die in Deutschland reiche Beute machen, mobile Täter, die die offenen Grenzen nutzen, schwache Aufklärungsquoten von 15 Prozent: Es sind solche Schlagzeilen, die vielen Deutschen den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Deshalb greifen die Sparer immer öfter zu einem Mittel, mit dem schon Comic-Milliardär Dagobert Duck seine Taler vor der Bande der Panzerknacker schützen wollte: Tresore und Schließfächer.

Der Sparkasse Potsdam spülten die steigenden Einbruchszahlen in der Region im vergangenen Jahr reihenweise besorgte Kundschaft in die Filialen. Sehr ähnliche Erfahrungen machte die Nürnberger Sparkasse: „Neue Kunden berichten uns von einem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis“, sagt eine Sprecherin. Mit der Furcht vor Diebstählen und Einbrüchen steigt das Bedürfnis, Wertgegenstände bei der Bank des Vertrauens zu deponieren. So groß ist die Nachfrage, dass Bankschließfächer an vielen Standorten knapp werden, und wo es noch Angebote gibt, da steigen die Preise um bis zu 40 Prozent.

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