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Sal. Oppenheim-Prozess Verteidiger nennt Vorwürfe gegen Janssen unverhältnismäßig

Der Sal. Oppenheim-Prozess ist auf der Zielgeraden: Vergangene Woche plädierten die Verteidiger für die ersten zwei Angeklagten, jetzt sind die Anwälte des ehemaligen Chefbankers Friedrich Carl Janssen dran.
10.06.2015 - 18:16 Uhr Kommentieren
Der ehemalige Banker Friedrich Carl Janssen mit seinem Anwalt Franz Salditt. Für Salditt ist die von der Staatsanwaltschaft geforderte Haftstrafe für Janssen „unverhältnismäßig“. Quelle: dpa
Sal. Oppenheim Prozess

Der ehemalige Banker Friedrich Carl Janssen mit seinem Anwalt Franz Salditt. Für Salditt ist die von der Staatsanwaltschaft geforderte Haftstrafe für Janssen „unverhältnismäßig“.

(Foto: dpa)

Köln Im Sal. Oppenheim-Prozess haben die Verteidiger des ehemaligen Chefbankers Friedrich Carl Janssen am Mittwoch ihr Plädoyer begonnen. Janssen, ehemals einer der vier persönlich haftenden Gesellschafter, ist vor dem Landgericht Köln der Untreue in einem besonders schweren Fall angeklagt. Er hat die Vorwürfe immer bestritten. Die Privatbank Sal. Oppenheim war 2008 in der Finanzkrise als Großaktionärin des pleitegegangenen Arcandor-Konzerns an den Rand des Ruins geraten.

Die Staatsanwaltschaft hat für Janssen drei Jahre und sechs Monate Haft gefordert. Janssens Verteidiger Franz Salditt kritisierte dies am Mittwoch als unverhältnismäßig.

Im Prozess hat sich der 71 Jahre alte Janssen als Randfigur dargestellt, die Entscheidungen hätten andere getroffen. Der frühere Wirtschaftsprüfer kam 2002 zu Sal. Oppenheim und war von 2004 an für das Risikomanagement verantwortlich. Vier Jahre später wurde er vorübergehend Aufsichtsratschef bei Arcandor.

Zwei weitere Angeklagte, Matthias Graf von Krockow und Christopher Freiherr von Oppenheim, haben Geständnisse abgelegt. Sie bestreiten allerdings, dass es um einen besonders schweren Fall von Untreue gehe.

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    Das Plädoyer für Janssen wird am Donnerstag fortgesetzt. Das Urteil in dem schon mehr als zwei Jahre dauernden Verfahren wird Ende dieses Monats oder im Juli erwartet.

    • dpa
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