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Schlechter Start in 2020 Gewinn von BNP Paribas bricht im ersten Quartal ein

Das französische Geldhaus nahm von Januar bis Ende März 2020 ein Drittel weniger ein. Vor allem durch die Börsenturbulenzen muss das Finanzinstitut Rückgänge hinnehmen.
05.05.2020 Update: 05.05.2020 - 12:40 Uhr Kommentieren
Vor allem die Folgen der Coronakrise belasten das Ergebnis des Finanzinstituts der ersten drei Monaten 2020. Quelle: Reuters
BNP Paribas

Vor allem die Folgen der Coronakrise belasten das Ergebnis des Finanzinstituts der ersten drei Monaten 2020.

(Foto: Reuters)

Paris/Frankfurt Die Coronakrise hat der französischen Großbank im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang eingebrockt. Mit 1,28 Milliarden Euro verdiente das Institut ein Drittel weniger, wie BNP Paribas mitteilte.

Vor allem im Aktienhandel und im Geschäft mit Derivaten und anderen strukturierten Produkten habe es wegen der Börsenturbulenzen in Folge der Pandemie Belastungen gegeben. Auch andere europäische Geldhäuser hatten mit solchen Produkten in den ersten drei Monaten Geld verloren.

Auch in der Firmenkundensparte gingen die Erträge zurück. Deutlich mehr nahm BNP Paribas dagegen im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren ein. Insgesamt schrumpften die Erträge um 2,3 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Die Risikovorsorge für ausfallgefährdete Kredite nahm um 85 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro zu.

Die Analysten der britischen Großbank Barclays verwiesen vor allem auf den gesunkenen Kapitalpuffer von BNP: „Der optimistische Ausblick bei den Erwartungen könnte die Aktie zunächst stützen, aber wir würden erwarten, dass dieser Effekt nachlässt, wenn sich der Fokus der Anleger verschiebt“, heißt es in einem aktuellen Report. So sei die Kapitalausstattung geringer als erwartet. Auch fehle es an Risikovorsorge in allen Geschäftsbereichen mit Ausnahme der Unternehmerbank und dem Konsumentenkreditbereich.

An der Börse kamen die Zahlen gut an, hatten viele Anleger doch offenbar noch schlimmere Auswirkungen der Coronakrise erwartet. Die BNP-Aktie lag am Dienstagmittag knapp drei Prozent im Plus.

Mehr: Der DWS-Chef meint, dass „aus der Rezession eine wirtschaftliche Depression werden kann.“

  • feho
  • rtr
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