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Schweizer Bank Credit Suisse wehrt sich gegen Angriffe von Klimaaktivisten

Seit Tagen attackieren Klimaaktivisten in sozialen Medien die Credit Suisse. Sie werfen ihr die Finanzierung von Kohlevorhaben vor. Auch ein Tennisstar wird kritisiert.
13.01.2020 - 14:00 Uhr Kommentieren
Credit Suisse wehrt sich gegen Angriffe von Klimaaktivisten Quelle: Reuters
Protest in Lausanne

In Lausanne stehen zwölf Aktivisten vor Gericht, die im November 2018 eine Credit-Suisse-Filiale besetzt hatten.

(Foto: Reuters)

Lausanne Die von Klimaaktivisten kritisierte Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) wehrt sich. Die Bank unterstütze ihre Kunden beim Übergang zu Geschäftsmodellen, die weniger CO2-Emissionen verursachten, betont der Konzern am Montag in Zürich. Klimaaktivisten greifen die CS seit Tagen in sozialen Medien an und werfen ihr die Finanzierung von Kohlevorhaben vor.

Teil der Kritik wurde auch eines ihrer Aushängeschilder, der Tennisspieler Roger Federer. Federer war für eine Stellungnahme bislang nicht erreichbar.

Der Anteil am Kreditgeschäft, der sich auf fossile Brennstoffe beziehe, liege unter drei Prozent, sagte eine CS-Sprecherin. Die ausstehenden Kredite beliefen sich laut Geschäftsbericht Ende 2018 auf knapp 289 Milliarden Euro Franken (267 Milliarden Euro).

Nichtregierungsorganisationen hatten im vergangenen Jahr den Bericht „Banking on Climate Change“ veröffentlicht. Nach ihren Berechnungen hat die Credit Suisse zwischen von 2016 und 2018 fossile Brennstoff-Vorhaben mit insgesamt 57 Milliarden Dollar (gut 51 Milliarden Euro) finanziert. Die CS lag im Mittelfeld von gut 30 Banken.

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    „Die Credit Suisse will ihre Kreditportfolios an den Pariser Klimavereinbarungen ausrichten und hat im Rahmen ihrer umfassenden Klimastrategie jüngst angekündigt, keine neuen Kohlekraftwerke zu finanzieren“, so die Bank.

    In Lausanne stehen zwölf Aktivisten vor Gericht, die im November 2018 eine CS-Filiale besetzt hatten. Sie spannten dort ein Tennisnetz, in Anspielung auf Federer. Die Bank hatte die Aktivisten wegen Hausfriedensbruchs angezeigt. Ein Urteil wurde Montag erwartet.

    Federer hatte sich im Dezember im Gespräch mit der Schweizer Zeitung „Blick“ zur Klimadebatte geäußert. Das Thema sei heikel, weil er viel reise. „Ich kann ja schlecht allen sagen „Seid aufmerksam!“ und dann gleich wieder nach Australien fliegen. Gleichzeitig kann ich kaum alle Grand Slams nach Basel holen“, sagte er der Zeitung zufolge. Er kompensiere die CO2-Emissionen durch Beiträge zu Klimaprojekten.

    Mehr: Siemens hält an dem Kohleprojekt in Australien fest und erntet heftige Kritik von Klimaaktivistin Luisa Neubauer.

    • dpa
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