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Schweizer Bank UBS erwartet Rückgang bei Regulierungskosten

Seit 2014 hat die UBS durch verschärfte Vorschriften der Aufseher rund 3,5 Milliarden Franken ausgegeben. Doch es warten noch weitere Großprojekte.
28.05.2019 - 18:05 Uhr Kommentieren
Die Schweizer Bank bezifferte die laufenden Regulierungskosten zuletzt mit rund 700 Millionen Franken pro Jahr. Quelle: Reuters
UBS

Die Schweizer Bank bezifferte die laufenden Regulierungskosten zuletzt mit rund 700 Millionen Franken pro Jahr.

(Foto: Reuters)

Zürich Die UBS rechnet zwar auch in den kommenden Jahren mit hohen Kosten für Regulierung. Allerdings dürften diese tendenziell geringer ausfallen, als in den vergangenen Jahren, sagte UBS-Compliance-Chef Markus Ronner am Dienstag.

Seit 2014 hat die größte Schweizer Bank zusammengenommen rund 3,5 Milliarden Franken für Umbaumaßnahmen im Zuge verschärfter Vorschriften der Aufseher ausgegeben. „Das war eine außergewöhnliche Welle“, sagte Ronner.

Allein der Umbau der Rechtsstruktur im Konzern – etwa um eine Abwicklung bestimmter Teile zu ermöglichen – habe 1,5 Milliarden Franken verschlungen. Zudem seien die Derivatereform und die neuen Anlegerschutzrichtlinien (MiFID II) der Bank teuer gekommen.

Auch in den kommenden Jahren gebe es weitere regulatorische Großprojekte – etwa durch die neuen Eigenkapitalvorschriften nach Basel 3 oder die Reform des Referenzzinssatzes Libor nach diversen Skandalen, die die Kosten hoch halten dürften.

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    In den 3,5 Milliarden Franken sind keine Kosten für das laufende operative Geschäft durch die strengere Regulierung enthalten – etwa durch das wachsende Heer an Experten, das die Vorschriften umsetzt. Die laufenden Regulierungskosten bezifferte UBS zuletzt mit rund 700 Millionen Franken pro Jahr.

    Mehr: Lange war es um Jürg Zeltner still geworden, nun feiert der ehemalige UBS-Banker sein Comeback: Der Schweizer übernimmt die Führung der luxemburgischen Privatbankgruppe KBL.

    • rtr
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