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Schweizer Finanzmarktaufsicht Die Finma warnt vor Cyberangriffen - und ist gegen schärfere Kapitalvorschriften

Der Direktor der Schweizer Finanzmarktaufsicht spricht sich gegen die Auslagerung von Bankprozessen und gegen zusätzliche Kapitalvorschriften aus.
27.03.2018 - 14:45 Uhr Kommentieren
Der Chef der Schweizer Finanzmarktaufsicht kritisiert die zunehmende Auslagerung von Bankprozessen an externe Dienstleister. Quelle: Reuters
Mark Branson

Der Chef der Schweizer Finanzmarktaufsicht kritisiert die zunehmende Auslagerung von Bankprozessen an externe Dienstleister.

(Foto: Reuters)

Bern Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma kritisiert die zunehmende Auslagerung von Bankprozessen an externe Dienstleister. „Zum Teil lagern Banken ihre gesamten Backoffice-Prozesse aus. Diese Entwicklung stellt auch die Aufsicht vor Herausforderungen“, sagte Finma-Direktor Mark Branson am Dienstag anlässlich der Jahrespressekonferenz. Viele Institute hätten Aufgaben an bestimmte Anbieter in der Schweiz ausgelagert. Auch angesichts dieser Konzentration wolle die Finma bei diesen die gleichen Maßstäbe in der Prüfung anlegen wie bei den Banken selbst.

Die Tendenz zur Auslagerung verstärke darüber hinaus das Risiko von Cyberangriffen – denn das steige mit einer zunehmenden Digitalisierung. „Cyberangriffe sind inzwischen das größte operationelle Risiko für das Finanzsystem“, warnte Branson.

Auf der Pressekonferenz erklärte Branson außerdem, die Finma wolle den Banken des Landes über die internationalen Standards hinausgehende Kapitalvorschriften ersparen. Die einzelnen Länder würden erst beginnen, die im Dezember von den globalen Bankenregulierern vereinbarten sogenannten „Basel III“-Regeln umzusetzen. „Wir sind jetzt am Anfang dieses Prozesses, aber es ist ganz klar, wir gehen nicht in diesen Prozess mit der Absicht eines Zuschlag über die internationalen Standards“, sagte Branson.

Erneuter Cyberangriff – Hacker knacken Regierungsnetz

Mit dem Reformwerk will der Baseler Ausschuss, in dem Notenbanken- und Behörden-Experten aus 28 Ländern Regulierungsstandards erarbeiten, das weltweite Bankensystem krisenfester machen. Für die Umsetzung bekommt die Branche einige Zeit: Die Einführungsphase beginnt 2022 und endet fünf Jahre später. Vertreter von Schweizer Banken hatten hinter vorgehaltener Hand wiederholt erklärt, sie fürchteten schärfere Vorgaben für die hiesigen Institute, wie das die Regulatoren in anderen Fällen bereits gemacht hätten.

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