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Schweizer Großbank Früherer georgischer Premierminister verklagt Credit Suisse

Der frühere georgische Premierminister Iwanischwili wirft Credit Suisse Versäumnisse vor, die bei ihm zu erheblichen Verlusten geführt hätten. Deshalb hat er die Bank in Singapur, Neuseeland und auf den Bermudas verklagt.
29.08.2017 - 18:27 Uhr Kommentieren
Die Credit Suisse hat eingeräumt, dass ein früherer Kundenberater interne Bestimmungen und Schweizer Gesetze verletzt habe und seine Handlungen vor der Bank zu verbergen versuchte. Quelle: AFP
Credit Suisse

Die Credit Suisse hat eingeräumt, dass ein früherer Kundenberater interne Bestimmungen und Schweizer Gesetze verletzt habe und seine Handlungen vor der Bank zu verbergen versuchte.

(Foto: AFP)

Zürich Der frühere georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili hat die Credit Suisse in Singapur, Neuseeland und auf den Bermudas verklagt. Er wirft der Schweizer Großbank Versäumnisse vor, die zu betrügerischem Missmanagement und erheblichen Verlusten geführt hätten, wie seine Anwälte am Dienstag erklärten. Iwanischwili hatte der Credit Suisse bereits früher vorgeworfen, wegen betrügerischen Handlungen eines Kundenberaters Hunderte Millionen Dollar verloren zu haben und in der Schweiz Strafanzeige gegen die Bank eingereicht.

Die Credit Suisse hat eingeräumt, dass ein früherer Kundenberater interne Bestimmungen und Schweizer Gesetze verletzt habe und seine Handlungen vor der Bank zu verbergen versuchte. Iwanischwilis Vertreter argumentieren allerdings, dass der Berater kein Einzelgänger war, die Geschäftsleitung von seinen Handlungen wusste, nichts unternahm und Gebühren für die verkauften Produkte einstrich.

Die Credit Suisse erhielt nach eigenen Angaben bis Montagabend lediglich die in Neuseeland eingereichte Strafanzeige, die aber keine neuen Fakten enthalte.

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