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Servicetochter NRW verkauft Portigon-Tochter vorerst nicht

Wegen der Marktgegebenheiten zögert das Land Nordrhein-Westfalen den Verkauf der Portigon-Tochter PFS weiter hinaus. Die EU-Kommission fordert eine Veräußerung bis 2016 – ansonsten droht die Abwicklung.
27.06.2014 - 07:24 Uhr Kommentieren
Die Zentrale der ehemaligen WestLB in Düsseldorf: Portigon ist die Nachfolgerin der WestLB. Quelle: dpa

Die Zentrale der ehemaligen WestLB in Düsseldorf: Portigon ist die Nachfolgerin der WestLB.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Verkaufsprozess für die Portigon-Dienstleistungstochter PFS bis auf weiteres auf Eis gelegt. Der Verkaufsprozess werde verschoben, sagte NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) am Donnerstag im Landtag in Düsseldorf. Die für eine Veräußerung entscheidenden Marktgegebenheiten seien derzeit nicht vorhanden. Der Start der Privatisierung der PFS mit rund 600 Mitarbeitern war eigentlich für das erste Halbjahr vorgesehen. Dabei steht das Land unter Zeitdruck: Die EU-Kommission fordert einen Verkauf des Dienstleisters bis 2016. Gelingt dies nicht, droht der PFS die Abwicklung.

Portigon, Nachfolgeinstitut der nach Milliardenverlusten zerschlagenen WestLB, hatte erst Anfang Mai überraschend seinen Chef Dietrich Voigtländer verloren. Portigon hatte sich bislang vergeblich um größere Neuaufträge für die PFS bemüht.

Portigon liegt im Besitz des Landes NRW und muss Teile der Erbmasse der einst größten deutschen Landesbank WestLB abwickeln. Die Servicetochter PFS bietet anderen Banken Dienstleistungen wie die Abwicklung fauler Kredite an. Die EU-Kommission, auf deren Drängen hin auch die WestLB zerschlagen wurde, fordert eine Veräußerung der PFS bis 2016. Hauptkunde der PFS ist noch die Erste Abwicklungsanstalt, die Risikopapiere aus dem Fundus der WestLB verwertet.

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