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Slowakischer Notenbankchef Anleihekaufprogramm muss womöglich nicht ausgeschöpft werden

Die EZB-Anleihekäufe zeigen laut des slowakischen Notenbankchefs wie erwartet ihre Wirkung. Das Anleihekaufprogramm muss womöglich nicht ausgeschöpft werden.
26.08.2020 - 11:46 Uhr 1 Kommentar
Chef der slowakischen Notenbank. Quelle: Reuters
Peter Kazimir

Chef der slowakischen Notenbank.

(Foto: Reuters)

Bratislava Die EZB muss aus Sicht des slowakischen Notenbankchefs Peter Kazimir ihr billionenschweres Pandemie-Anleihenkaufprogramm PEPP womöglich nicht voll ausschöpfen. Er habe schon in der Vergangenenheit gesagt, dass eine „angemessene Antwort der Fiskalseite“ eine Rolle spiele, sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) am Mittwoch zu Journalisten. „Dann sind wir natürlich nicht verpflichtet, den ganzen PEPP-Rahmen zu nutzen.“

Das Anleihenkaufprogramm PEPP ist derzeit das wichtigste Kriseninstrument der Währungshüter zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Virus-Pandemie. Im Juni hatten sie es um 600 Milliarden Euro auf 1,35 Billionen Euro aufgestockt. Zudem wurden die insbesondere in Deutschland umstrittenen Käufe bis mindestens Ende Juni 2021 verlängert.

Aus Sicht von Kazimir liegt das Wirtschaftswachstum im Euro-Raum derzeit im Rahmen der Juni-Konjunkturprognosen der Euro-Wächter. Die Anleihenkäufe zeigten wie erwartet ihre Wirkung.

Mehr: EZB-Chefin Lagarde deutet Pause in der Geldpolitik an

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    1 Kommentar zu "Slowakischer Notenbankchef: Anleihekaufprogramm muss womöglich nicht ausgeschöpft werden"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Man sollte die Möglichkeiten der EZB ausschöpfen und den Green New Deal in Szene setzen. Damit gäbe es neue Aufträge. Würde man dazu noch Sonderabschreibungen erlauben, würden viele Firmen vermutlich investieren und ihre neuen Anlagen schnell abschreiben. Man sollte Anreize setzen, die fast nichts kosten. Wann verseht man endlich in Deutschland den Kapitalismus eingehender, wie er funktioniert und so Wohlstand schafft, wie kein anderes System vorher. Kapitalismus heißt in erster Linie Investition, Investition, Investition usw.. Wem das nicht passt sollte nach Nord-Korea oder Kuba auswandern.

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