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Spanien Angeschlagene Sparkassen fusionieren

Nach dem Platzen der Immobilienblase ist die Branche massiv unter Druck: Die spanischen Sparkasse sind gezwungen sich zusammen zu schließen. Es entsteht eines der größten Institute des Landes.
30.05.2012 - 00:03 Uhr Kommentieren
Eine Spanierin protestiert gegen Ibercaja - die Bank schmeiße sie aus ihrem eigenen Haus. Der Krise wegen ist die Bank selbst in Schieflage. Quelle: Reuters

Eine Spanierin protestiert gegen Ibercaja - die Bank schmeiße sie aus ihrem eigenen Haus. Der Krise wegen ist die Bank selbst in Schieflage.

(Foto: Reuters)

Madrid Im krisengeschüttelten Spanien wollen sich drei angeschlagene regionale Sparkassen zusammenschließen. Dies teilte Liberbank, eines der beteiligten Kreditinstitute, am Dienstag mit. Bei der Fusion mit Ibercaja und Caja 3 entsteht das siebtgrößte Finanzinstitut des Landes. Der Zusammenschluss der drei Geldhäuser, die alle unter der Last von unsicheren Immobilienengagements von zusammen knapp zwölf Milliarden Euro ächzen, muss noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden.

In Spanien haben sich bereits mehrere Institute infolge der geplatzten Immobilienblase zusammengeschlossen. Eines der prominentesten Beispiele ist die Bankia, die vor zwei Jahren auf staatlichen Druck nach der Fusion schwächelnder Sparkassen entstanden war. Anfang des Monats wurde die Groß-Sparkasse in einer Nacht- und Nebel-Aktion teilweise verstaatlicht, weil sie die riesigen Verluste aus dem spanischen Immobilien-Crash nicht mehr schultern konnte. Ende vergangener Woche schockierte das Institut mit der Erklärung, zum Überleben weitere 19 Milliarden Euro Staatshilfe zu benötigen.

Die massiven Probleme im Bankensektor sind einer der Hauptgründe für die brisante wirtschaftliche Lage Spaniens. Die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone droht immer tiefer in den Strudel der europäischen Schuldenkrise zu geraten. Es wird befürchtet, dass die Regierung sich gezwungen sehen könnte, Finanzhilfe bei der EU zu beantragen.

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    • rtr
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