Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Spanische Krisenbank Bankia mit riesigem Quartalsverlust

Das Minus bei der spanischen Krisenbank wird immer größer. In den ersten neun Monaten hat Bankia bereits sieben Milliarden Euro Verlust gemacht. Doch auch die Rückstellungen werden größer.
26.10.2012 - 20:50 Uhr 9 Kommentare
Bankia ist noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Quelle: dpa

Bankia ist noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

(Foto: dpa)

Madrid Hohe Rückstellungen wegen fauler Kredite haben die verstaatlichte spanische Bankia tief in die roten Zahlen gedrückt. Das Institut wies am Freitag für die ersten neun Monate des Jahres einen Verlust von 7,05 Milliarden Euro aus. Allein im dritten Quartal hat die Bank damit drei Milliarden Euro Verlust gemacht.

Die Kernkapital-Quote sei auf 4,7 Prozent gesunken. Um Vermögensverluste abzudecken, hat die Bank fast 11,5 Milliarden Euro an Rückstellungen verbucht.

Bankia hatte im April 23,5 Milliarden an staatlicher Hilfe beantragt und dürfte in Kürze die erste Tranche aus einem 100 Milliarden Euro schweren europäischen Fonds für spanische Banken bekommen. Der nationale Rettungsfonds für Banken pumpte im September 4,5 Milliarden Euro in das Institut.

Der Stresstest für die spanischen Banken ergab Ende September eine Kapitallücke von 24,7 Milliarden Euro allein für die Bankia. Insgesamt sind es demnach für alle spanischen Banken 59,3 Milliarden Euro. Die größten drei Geldinstitute Santander, BBVA und La Caixa benötigten keine Hilfen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    9 Kommentare zu "Spanische Krisenbank: Bankia mit riesigem Quartalsverlust"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Unverständlich, dass diese Bankdirektoren noch nicht hinter Schloss und Riegel sicher „verwahrt“ werden.

      Wer Kundeneinlagen so lange leichtfertig als Kredite herausgibt bis die Bank in die Pleite getrieben wird, muss ins Gefängnis wegen Betrug.

      Die Justiz in Spanien taugt so wenig wie die dortigen Bankdirektoren!

      Ich warte nur noch auf den Tag, an dem ein spanischer Bankdirektor bei der EZB zum Chef ernannt wird (mit Draghi haben wir bereits den Bock zum Gärtner gemacht).

    • "Der Eindruck von absichtlichen "Schlechtrechnen" drängt sich mir hier auf"

      ja?

      - mir nicht ...

      Im Gegenteil.

      betrachten wir mal nur die letzten 10 Jahre:

      http://de.statista.com/statistik/daten/studie/15630/umfrage/handelsbilanz-von-spanien/

      Ein Handelsbilanzdefizit von 2001 bis 2011 -einfach kummuliert- von: 896 MRD EUR

      mit 4% verzinst (Inflationsausgleich usw.): 1073 MRD EUR.

      (bei 8% wären wir schon bei 1290 MRD EUR.).


      Na ja.
      ... und Spanien ist noch nicht der dickste Brocken in der Eurozone (von USA und U.K. ganz zu schweigen).

      Die gesamte Weltwirtschaft basiert auf dieser "Nachfrage auf Pump".

      ... und die Exportkolonien liefern ...

    • Wenn man sich die nakten Zahlen betrachtet, entstanden 7 Mrd. Euro Verlust (in den ersten 9 Monaten) vor allem durch die neuen Rückstellungen von 11,5 Mrd Euro.
      Allerdings Rückstellungen sind noch keine Forderungsausfälle!!!! Und werden auch häufig benutzt, um die Bilanzen "passend" zu machen.
      Ober andersherum, hohe Verluste (Rückstellungen) ermöglichen den Erhalt von billigen Geld aus Brüssel.
      Der Eindruck von absichtlichen "Schlechtrechnen" drängt sich mir hier auf, mit der Absicht die Geldquelle Europa anzuzapfen.

    • Helfen wir Deutschen Immobilienfans doch alle der Bankia und ersteigern ihre 1100 Immobilien in ganz Spanien - 3-2-1 meins
      https://www.bankiahabitat.es/inicio

    • Der Startschuß für weitere Billionen-Hilfen für Südeuropäer ist längst gefallen. Und >>Old Germany<< wird hier den Hauptbrocken leisten, weil es ja eine ökonomische Katastrophe bedeutet, wenn schon Griechenland insolvent wird. Die Lüge vom immer Größeren, weil angeblich sonst nicht mehr wettbewerbsfähig, ist hier entlarvt. Wenn wir uns die Pleite Griechenlands nicht leisten können, was wird dann mit Spanien. Immer Freitags nach Börsenschluß kommen aus Südeuropa die Hiobsbotschaften.

      Der deutsche Steuerzahler wird massiv hinter die Fichte geführt und wird am Ende mehr als sein letztes Hemd für diese Auswüchse und für diesen politischen Murks geben müssen.

      Wetten, daß die europäischen Politiker um ihre Renten nie fürchten müssen??!!!!

    • Wen wundert es? Bankia ist eine Mißgeburt, hervorgegangen aus einer Massenhochzeit von etlichen Zombie-Sparkassen.

      Faule Immobilienkredite verschwinden nicht, wenn man sie bündelt; sie wachsen zu einem größeren Problem heran und sind mittlerweile ein Sargnagel des spanischen Staates geworden. Soviel zur ökonomischen Intelligenz von Politikern ...

    • Also wieder mal Geld in die Banken verlocht, während Millionen keine Arbeit und kein Geld haben. Bravo!

    • Ja, richtig, wer das verstanden hat, schaue mal hier nach:

      http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1162588-6661-6670/gold-silber-die-aktuellen-charts-sie-steigen-weiter

    • Wann versteht die Menschheit endlich:
      Egal was uns die manipulierten Nachrichten vorgaukeln, Ihr Geld verliert immer mehr an Kaufkraft (Geldentwertung), weil Währungen immer nur gedruckte Schuldscheine sind und Schulden langfristig nicht mit Schulden bezahlt werden können!
      Es wird unweigerlich zu einer Inflation, bzw. zu einem drastischen Währungsschnitt kommen!
      Aber zum Glück gibt es eine Möglichkeit, den weltweiten Betrug zu beenden und den vielen Betrügern das "Handwerk" zu legen!
      Moralo

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%